Selbstfürsorge & Journaling

    10 Journaling-Fragen für den Jahreswechsel, die du an einem Abend beantworten kannst

    Für die Tage zwischen den Jahren, auch wenn die bei dir nicht so ruhig sind wie im Kalender.

    10 Journaling-Fragen für den JahreswechselKI-generiertes Bild

    Zwischen den Jahren klingt nach Ruhe. Nach Wolldecke, Tee und ganz viel Zeit.

    In vielen Haushalten sieht es anders aus. Im Flur liegt noch Geschenkpapier, im Kühlschrank stehen Reste vom Festessen, die Kinder haben Ferien und langweilen sich ab dem 27. Und der Januar hat schon Termine, bevor er überhaupt angefangen hat: Elternabend, Zahnarzt, die Steuerunterlagen, die „dann im neuen Jahr“ erledigt werden sollten.

    Die freie, ungestörte Stunde für einen Jahresrückblick? Eher selten.

    Trotzdem haben viele Fragenlisten zum Jahreswechsel 50 oder sogar 100 Fragen. Das ist eher etwas für ein Wochenende allein in einer Hütte. Kein Kind, kein Handy, kein Wäscheberg. Schön, wenn man das hat. Die meisten haben es nicht.

    Die zehn Fragen hier sind deshalb für einen einzigen Abend gedacht, für ungefähr eine Stunde am Küchentisch. Und ein paar davon kommen in solchen Listen normalerweise gar nicht vor. Fragen danach, was du dieses Jahr alles mitgedacht und mitgetragen hast, damit andere es nicht mussten.

    Direkt zu den 10 Fragen

    Warum überhaupt aufschreiben?

    Einen Jahresrückblick macht man im Kopf sowieso. Irgendwann zwischen den Feiertagen, beim Abwasch oder kurz vor dem Einschlafen, geht man automatisch durch, was alles war. Meistens bleibt man dabei an denselben zwei oder drei Dingen hängen. Oft an denen, die schiefgelaufen sind.

    Auf Papier läuft das anders. Du siehst, was du schon geschrieben hast, und musst es nicht ständig wiederholen, um es nicht zu vergessen. Und du merkst schneller, wenn eine Antwort bei drei verschiedenen Fragen auftaucht.

    Außerdem wirkt manches kleiner, sobald es dasteht. Der Konflikt, der sich im Kopf wie ein riesiges Thema angefühlt hat, ist auf dem Blatt plötzlich ein Satz mit zwölf Wörtern. Nicht immer. Aber öfter, als man erwartet.

    Und ganz praktisch: Im nächsten Dezember kannst du nachlesen, was du dir vorgenommen hattest. Das ist manchmal lustig. Manchmal auch ein bisschen unangenehm.

    Notizbuch und Stift für Journaling zum JahreswechselKI-generiertes Bild

    Bevor du anfängst

    Viel brauchst du nicht. Ein Blatt Papier oder ein Notizbuch, einen Stift, fertig.

    Das Handy würde ich weglassen, auch wenn die Notizen-App naheliegt. Zu schnell ist dann doch eine Nachricht offen, und aus einer Stunde werden zwanzig Minuten Schreiben und vierzig Minuten Scrollen. Passiert jedem.

    Wenn du gern ein eigenes Heft dafür hättest: Ein schlichtes Notizbuch* mit festem Einband reicht völlig, dazu ein paar Fineliner*, falls du beim Auswerten später markieren willst. Nötig ist beides nicht. Die Rückseite eines alten Briefumschlags tut es zur Not auch.

    Ein paar Dinge machen den Abend trotzdem einfacher.

    Du musst nicht alle zehn Fragen beantworten. Wenn eine Frage gerade nichts auslöst, überspring sie. Manche Antworten kommen erst Tage später, beim Zähneputzen oder an der roten Ampel.

    Stell dir einen Wecker. Fünf bis sechs Minuten pro Frage sind ein guter Richtwert. Wer ohne Zeitgrenze schreibt, bleibt gern an Frage zwei hängen und sitzt um Mitternacht immer noch dort.

    Stichpunkte sind völlig in Ordnung. Journaling muss nicht nach Tagebuch aussehen und auch nicht nach schönen Sätzen. Eine Liste mit fünf Wörtern ist auch eine Antwort.

    Such dir einen Zeitpunkt, an dem wirklich niemand etwas von dir will. Das ist in manchen Familien erst um halb zehn abends der Fall, wenn die Spülmaschine läuft und alle anderen vor dem Fernseher sitzen. Dann eben da.

    Ach, und noch etwas: Rechtschreibung ist egal. Die Seiten liest außer dir niemand.

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    Raus aus dem Gedankenchaos

    Falls dir zehn Fragen zu wenig sind oder du nach dem Abend weiterschreiben willst: Im Workbook findest du 15 Schreibimpulse, mit denen du volle Gedanken sortieren kannst, auch mitten im Januar.

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    Die 10 Fragen

    Die Reihenfolge ist grob so gedacht: erst zurückschauen, dann auf das, was du getragen hast, dann auf das, was nicht mit soll, und am Schluss nach vorne. Du kannst aber genauso gut mit der Frage anfangen, die dich am meisten anspringt. Oder mit der, die dich am meisten nervt. Auch das sagt manchmal etwas.

    Zurückschauen
    FRAGE 1

    Was ist in diesem Jahr passiert, woran ich jetzt kaum noch denke?

    Die letzten Wochen überlagern schnell alles andere. Was im März war, fühlt sich im Dezember an wie aus einem anderen Jahr. Und der Sommer? Irgendwie weg.

    Ein einfacher Trick hilft: Scroll in deinen Handyfotos Monat für Monat zurück. Oder blätter durch den Kalender, falls ihr einen an der Wand habt. Da stehen oft Dinge drin, die man längst vergessen hat. Der Kindergeburtstag mit zwölf Kindern im Regen. Die Woche, in der das Auto in der Werkstatt war.

    Schreib auf, was dabei auftaucht. Auch Kleinigkeiten.

    FRAGE 2

    Was lief besser, als ich im Januar gedacht hätte?

    Das kann etwas Großes sein. Oft ist es aber etwas Unscheinbares: die Eingewöhnung in der Kita, die schneller ging als befürchtet. Das Gespräch mit der Chefin, vor dem du drei Nächte schlecht geschlafen hast und das dann nach zehn Minuten erledigt war. Die neue Morgenroutine, die du eigentlich schon abgeschrieben hattest und die jetzt irgendwie doch läuft.

    Solche Dinge vergisst man schnell, weil sie am Ende gut ausgegangen sind.

    FRAGE 3

    Was hat mich mehr Kraft gekostet, als es von außen aussah?

    Manche Dinge wirken für andere klein. Die Wochen, in denen ein Kind ständig krank war und du nebenbei gearbeitet hast. Die ständige Sorge um jemanden in der Familie. Ein Konflikt, der nie richtig ausgesprochen wurde, aber trotzdem jeden Tag irgendwie da war.

    Solche Phasen tauchen in keinem Jahresrückblick auf, weil nach außen hin nichts „passiert“ ist. Geschafft hast du sie trotzdem.

    Wenn du hängen bleibst: Welche Wochen würdest du nicht noch einmal genauso erleben wollen?

    FRAGE 4

    Welcher ganz normale Tag war eigentlich richtig gut?

    Nicht der Urlaub, nicht der Geburtstag. Ein Samstag, an dem nichts geplant war. Ein Abend, an dem alle gleichzeitig am Tisch saßen und keiner auf die Uhr geschaut hat. Ein Spaziergang, der eigentlich nur zum Bäcker gehen sollte.

    Solche Tage merkt man sich schlecht, weil sie keine Überschrift haben. Deshalb lohnt es sich, sie aufzuschreiben. Und vielleicht auch zu überlegen, was an diesem Tag eigentlich anders war.

    War es, dass nichts im Kalender stand? Dass das Wetter gepasst hat? Dass einfach mal niemand krank war? Manchmal steckt darin ein Hinweis, den man fürs nächste Jahr brauchen kann. Ein freier Samstag im Monat lässt sich zum Beispiel ziemlich gut planen, wenn man weiß, dass er einem fehlt.

    Was du getragen hast
    FRAGE 5

    Woran habe ich dieses Jahr gedacht, damit andere es nicht mussten?

    Geburtstage. Impftermine. Das Geschenk für die Erzieherin. Die Anmeldung zum Schwimmkurs, bei der man um sieben Uhr morgens online sein musste. Der Brief von der Krankenkasse. Die Frage, ob noch genug Klopapier da ist.

    Schreib einfach auf, was dir einfällt, ohne zu sortieren. Auch das, was dir albern vorkommt.

    Viele sind überrascht, wie lang diese Liste wird. Das meiste davon hat niemand gesehen, gerade weil es geklappt hat. Wenn der Termin rechtzeitig vereinbart ist, fragt keiner, wer daran gedacht hat.

    Falls du nach dieser Frage das Gefühl hast, dass bei euch etwas ziemlich schief verteilt ist: Im Januar lohnt sich ein Blick in den Rollenverteilung-Check. Aber das ist ein Thema für einen anderen Abend.

    FRAGE 6

    Wo habe ich Ja gesagt und eigentlich Nein gemeint?

    Der Kuchen fürs Schulfest. Die dritte Verabredung in einer Woche. Die Aufgabe im Verein, die „nur kurz“ sein sollte und jetzt seit zwei Jahren bei dir liegt.

    Es geht hier nicht darum, sich Vorwürfe zu machen. Eher darum, ein Muster zu erkennen. Bei welchen Anfragen sagst du fast automatisch zu? Und bei wem?

    Oft sind es gar nicht die großen Dinge. Sondern die vielen kleinen, bei denen Absagen sich komplizierter anfühlt als einfach machen. Eine Absage muss man erklären, vielleicht sogar rechtfertigen. Zusagen geht schneller. Dafür steht man dann am Samstagmorgen in der Küche und backt Muffins für einen Basar, zu dem man gar nicht wollte.

    Wenn du ein paar Beispiele gefunden hast, schreib daneben, was es dich jeweils gekostet hat. Zeit, Nerven, einen freien Abend. Das hilft später, wenn die nächste Anfrage kommt.

    Frau schreibt Journaling-Fragen zum Jahresende in ihr NotizbuchKI-generiertes Bild
    Was nicht mit soll
    FRAGE 7

    Was will ich nicht mit ins neue Jahr nehmen?

    Das kann eine Gewohnheit sein. Abends im Bett noch E-Mails lesen, zum Beispiel. Eine Verpflichtung, die sich über die Jahre eingeschlichen hat und die eigentlich keiner mehr so richtig braucht. Oder eine Erwartung an dich selbst, die du irgendwann übernommen und nie hinterfragt hast. Dass Geburtstagskuchen selbst gebacken sein müssen, zum Beispiel.

    Schreib es möglichst konkret auf. „Weniger Stress“ ist schwer zu fassen. „Nicht mehr jeden Sonntag das Essen für die ganze Woche allein planen“ lässt sich ändern.

    Wenn dich diese Frage länger beschäftigt, geht der Artikel Loslassen & Neubeginn genauer darauf ein.

    FRAGE 8

    Welche Aufgabe kann ich abgeben, streichen oder kleiner machen?

    Nicht alles, was man nicht mehr will, lässt sich einfach beenden. Oft gibt es aber eine Zwischenlösung.

    Die Geschenke für die Patenkinder könnten Gutscheine werden. Der Wocheneinkauf könnte abwechselnd erledigt werden. Das aufwendige Adventsbasteln könnte nächstes Jahr ausfallen, ohne dass es jemandem auffällt. Wahrscheinlich nicht mal den Kindern.

    Kleiner machen ist übrigens auch eine Option, die oft unterschätzt wird. Statt drei Sorten Plätzchen eine. Statt Einladungskarten basteln eine Nachricht in die Elterngruppe. Statt jedes Wochenende Besuch ein Wochenende im Monat ohne. Das klingt unspektakulär. Ist es auch. Es spart trotzdem Stunden.

    Wenn du hängen bleibst: Welche Aufgabe würdest du sofort abgeben, wenn du wüsstest, dass niemand beleidigt ist?

    Nach vorne
    FRAGE 9

    Was soll im nächsten Jahr einfach so bleiben, wie es ist?

    Rund um den Jahreswechsel geht es fast immer um Veränderung. Neue Vorsätze, neue Routinen, neuer Plan. Dabei gibt es meistens auch Dinge, die gut laufen und die man eher schützen sollte.

    Der feste Spieleabend am Freitag. Die Freundin, mit der du jeden Donnerstag telefonierst. Die Art, wie ihr die Morgen inzwischen organisiert habt. Sogar die Pizza am Sonntagabend, weil keiner mehr kochen will.

    Wenn du das einmal aufschreibst, fällt es leichter, im Januar nicht aus Versehen genau daran zu sparen. Das passiert schneller, als man denkt, sobald der Kalender wieder voll wird.

    FRAGE 10

    Woran würde ich an einem Dienstag im März merken, dass das neue Jahr anders läuft?

    Die übliche Frage lautet: Wie willst du dich am Ende des nächsten Jahres fühlen? Das ist ziemlich weit weg. Und ehrlich gesagt ziemlich schwer zu beantworten, wenn man gerade zwischen Resten und Geschenkpapier sitzt.

    Ein normaler Dienstag im März ist greifbarer. Was wäre an diesem Tag anders als jetzt? Würdest du abends früher ins Bett gehen? Müsstest du morgens nicht dreimal an die Brotdosen erinnern? Gäbe es einen Nachmittag in der Woche, der nicht verplant ist?

    Je konkreter die Antwort, desto eher lässt sich daraus etwas machen. „Mehr Zeit für mich“ ist ein schöner Wunsch, aber schwer umzusetzen. „Mittwochs nach der Arbeit eine Stunde, in der niemand etwas von mir braucht“ kann man mit der Familie absprechen und in den Kalender eintragen.

    Und wenn dir zu einer Frage gar nichts einfällt?

    Kommt vor. Gerade bei Frage 2 oder Frage 9 sitzt man manchmal vor dem leeren Blatt und denkt: keine Ahnung.

    Dann hilft es, die Frage kleiner zu machen. Statt „Was lief dieses Jahr besser als gedacht?“ nur auf einen Monat schauen. Oder auf einen Bereich: Arbeit, Kinder, Zuhause, Freundschaften. Irgendwo findet sich meistens etwas.

    Und wenn nicht, dann eben nicht. Eine leere Stelle im Notizbuch ist kein Problem. Manchmal zeigt sie sogar, dass ein Bereich dieses Jahr einfach zu kurz gekommen ist.

    Was, wenn fast nur Schweres hochkommt?

    Nicht jedes Jahr war ein gutes. Manchmal gab es eine Trennung, eine Krankheit, einen Verlust oder einfach sehr viele Monate, in denen es nur ums Durchhalten ging.

    Dann fühlen sich Fragen wie „Welcher Tag war richtig gut?“ fast ein bisschen zynisch an. In dem Fall würde ich diese Fragen nicht erzwingen. Überspring sie. Oder beantworte sie ganz klein: ein Nachmittag, eine Stunde, ein Moment. Das reicht.

    Und wenn beim Schreiben etwas aufgeht, das dich länger beschäftigt, als dir lieb ist, ist das kein Fehler. Es heißt nur, dass da etwas mehr Aufmerksamkeit braucht als einen einzelnen Abend im Dezember. Für genau solche Phasen gibt es den Gedanken-Reset*, mehr dazu weiter unten.

    Und was machst du jetzt mit den Antworten?

    Wahrscheinlich hast du jetzt ein paar Seiten Notizen. Vielleicht auch nur eine halbe. Beides ist völlig in Ordnung.

    Du musst daraus keinen Jahresplan machen. Ich würde die Seiten einmal in Ruhe durchlesen, am besten nicht direkt am selben Abend. Ein, zwei Tage später liest man anders. Dann fällt oft auf, was sich wiederholt. Ein Name, der mehrmals auftaucht. Ein Thema, das bei Frage 3, 6 und 7 vorkommt, obwohl die Fragen eigentlich ganz verschieden waren.

    Wer mag, sortiert die wichtigsten Punkte auf einer neuen Seite in drei Spalten: behalten, loslassen, stärken. Dauert etwa zehn Minuten. Und macht die Notizen deutlich übersichtlicher.

    Journaling-Antworten auswerten: Beibehalten, Loslassen, StärkenKI-generiertes Bild

    Danach reicht ein einziger Schritt. Nimm eine Antwort aus Frage 7 oder 8 und trag sie als Termin in den Januar ein. „Mit dem Verein wegen der Kassenwart-Aufgabe sprechen“ am 12. Januar wird wahrscheinlicher erledigt als der Vorsatz, nächstes Jahr mehr Nein zu sagen.

    Den Rest kannst du liegen lassen. Die Notizen laufen nicht weg. Manche Antworten wirken ohnehin erst nach ein paar Wochen, wenn man im Februar plötzlich merkt, dass man gerade wieder genau das tut, was man eigentlich nicht mehr wollte.

    Falls du einen ausführlicheren Rückblick machen willst, der das Jahr nach Lebensbereichen durchgeht, findest du in der Jahresreflexion eine Anleitung dafür. Und wenn du im Januar mit dem Schreiben weitermachen möchtest, zeigt Journaling für Anfänger, wie das mit zehn Minuten am Tag klappt. Wer lieber mit fertigen Impulsen weiterschreibt, findet 15 davon im Workbook Raus aus dem Gedankenchaos, für 0 €.

    Wenn beim Schreiben mehr hochkommt als gedacht

    Manchmal öffnet so ein Abend mehr, als man erwartet hat. Frage 3 oder Frage 5 bringt etwas an die Oberfläche, und die Gedanken drehen sich am nächsten Morgen immer noch darum. Beim Frühstück, beim Einkaufen, abends im Bett.

    Dann kann es helfen, nicht bei einem einzelnen Abend stehen zu bleiben, sondern ein paar Wochen lang regelmäßig zu schreiben.

    Wenn ein Abend nicht reicht

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    Häufige Fragen

    Wann ist der beste Zeitpunkt für Journaling-Fragen zum Jahreswechsel?

    Viele nutzen die Tage zwischen Weihnachten und Silvester. Genauso gut funktioniert aber die erste Januarwoche, wenn der Alltag wieder angelaufen ist. Einen falschen Zeitpunkt gibt es eigentlich nicht.

    Kann ich die Fragen auch zu zweit beantworten?

    Ja, vor allem Frage 5, 8 und 9 eignen sich gut dafür. Am besten schreibt erst jede Person für sich und ihr vergleicht danach. Sonst passt man die eigene Antwort schnell an die des anderen an.

    Wie lange dauert das Ganze?

    Mit fünf bis sechs Minuten pro Frage kommst du auf ungefähr eine Stunde. Wenn du einzelne Fragen überspringst, entsprechend weniger. Das Auswerten ein paar Tage später dauert noch einmal zehn bis fünfzehn Minuten.

    Muss ich meine Antworten aufheben?

    Nein. Viele finden es aber spannend, die Seiten im nächsten Dezember noch einmal zu lesen. Manchmal ist es erstaunlich, was sich in einem Jahr verändert hat. Und was nicht.

    Wenn du heute Abend nur Zeit für eine Frage hast, nimm die fünfte. Sie dauert vielleicht zehn Minuten. Die Liste, die dabei entsteht, ist oft der Teil vom ganzen Rückblick, über den man am längsten nachdenkt.

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