Einstieg & Bedeutung von Kreativpausen
Kennst du dieses Gefühl, wenn ein Tag einfach durchrauscht und du abends völlig erledigt bist – aber trotzdem nicht so richtig weißt, was du eigentlich geschafft hast? 🤯
Der Alltag ist vollgestopft: Termine, Arbeit, Kinder, Haushalt, Einkaufen, vielleicht noch schnell eine Nachricht beantworten. Und während du das alles abhakst, bleibt ein Teil von dir irgendwie auf der Strecke.
Viele von uns merken es erst, wenn es schon fast zu spät ist: Wir sind müde, reizbar, fühlen uns ausgelaugt. Und selbst in der Freizeit versuchen wir oft noch produktiv zu sein. Netflix läuft, aber nebenbei checken wir Mails oder scrollen durch Social Media. Die Ruhe, die wir eigentlich suchen, stellt sich nicht ein.
Doch es gibt einen einfachen, oft unterschätzten Weg, um wirklich runterzukommen – und gleichzeitig etwas in der Hand zu haben, das Freude macht: eine Kreativpause im Alltag. 🎨✂️
Was ist eigentlich eine Kreativpause?
Eine Kreativpause ist nichts Kompliziertes. Es bedeutet nicht, dass du sofort einen Malkurs besuchen oder perfekte Kunstwerke erschaffen musst. Es geht schlicht darum, dir ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um etwas mit den Händen zu tun:
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eine Collage aus Zeitschriften kleben,
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ein paar bunte Linien ins Notizbuch kritzeln,
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eine Kerze dekorieren,
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ein Glas upcyclen,
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oder ein kleines DIY-Projekt für dein Zuhause ausprobieren.
Es ist diese Unterbrechung vom Alltag, die dich zurück ins Hier und Jetzt bringt. Statt To-do-Listen abzuarbeiten, lässt du deine Gedanken einfach fließen.
Kreativität ohne Druck
Vielleicht denkst du jetzt: „Schön und gut, aber ich habe doch keine Zeit, mich hinzusetzen und zu basteln.“
Und genau hier liegt das Problem. Wir haben gelernt, Kreativität als „Luxus“ zu sehen – etwas, das wir machen, wenn alles andere erledigt ist. Doch genau dann passiert es nie.
Wir stellen uns vor, dass es ein großes Projekt sein muss, mit perfektem Ergebnis. Vielleicht erinnerst du dich noch an den Kunstunterricht in der Schule, wo ein Bild benotet wurde – und dieses Gefühl, nicht „gut genug“ zu sein, sitzt bei vielen bis heute tief.
Dabei ist der Wert einer Kreativpause nicht das Ergebnis, sondern der Prozess. Es geht nicht darum, ob die Collage am Ende in eine Galerie könnte. Es geht darum, dass du dir erlaubst, einfach zu spielen. Und ja, auch Erwachsene dürfen spielen.
„Kreativität ist kein Luxus, sondern ein Reset-Knopf für deinen Alltag.“
Was eine kleine Bastelpause bewirkt
Das Schöne an einer Kreativpause ist: Sie wirkt oft schon nach wenigen Minuten.
Während du dich auf Farben, Materialien oder Formen konzentrierst, passiert etwas Spannendes:
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Dein Atem wird ruhiger.
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Das Gedankenkarussell verlangsamt sich.
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Du bist präsent im Moment.
Viele beschreiben es so, als würde für einen kurzen Augenblick die Zeit stillstehen. Das ist kein Hokuspokus – es ist ein Zustand, den Psycholog:innen „Flow“ nennen. Ein Flow-Moment entsteht, wenn du so in eine Tätigkeit vertieft bist, dass du alles um dich herum vergisst. Und dieser Zustand ist nachweislich gesund: Er reduziert Stress, verbessert die Stimmung und kann sogar das Immunsystem stärken.
Aber… ist das nicht Zeitverschwendung?
Diese Frage taucht fast immer auf. Wir leben in einer Welt, in der Produktivität als höchster Wert gilt. Wenn wir uns hinsetzen und eine halbe Stunde mit Schere und Papier verbringen, meldet sich schnell die Stimme im Kopf: „Dafür hast du jetzt keine Zeit. Du solltest lieber was Sinnvolles tun.“
Doch mal ehrlich: Ist es sinnvoll, sich kaputtzuarbeiten, ständig zu funktionieren und dabei den Kontakt zu sich selbst zu verlieren?
Die Wahrheit ist: Eine Kreativpause gibt dir mehr Energie zurück, als sie kostet.
Du kommst entspannter in den Abend, bist geduldiger mit dir (und anderen) und spürst, dass du mehr bist als eine To-do-Maschine.
Dein erster kleiner Schritt
Vielleicht denkst du, dass du keine Ideen hast oder nicht weißt, wo du anfangen sollst. Aber glaub mir: Der Einstieg kann winzig sein. Hier ein paar schnelle Ideen für deine erste Kreativpause:
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Schneide 5 Bilder aus einer alten Zeitschrift und klebe sie auf ein Blatt.
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Male mit 3 bunten Stiften einfach Kreise und Linien – egal wie.
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Schreibe 3 Dinge auf, für die du dankbar bist, und verziere die Liste.
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Falte ein einfaches Origami aus einem alten Zettel.
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Nimm Naturmaterialien (Blätter, Steine, Muscheln) und leg ein kleines Muster.
Schon 10 Minuten Basteln können mehr bewirken als eine Stunde Scrollen.
Mini-Fazit
Eine Kreativpause ist kein Luxus, sondern ein kleines Alltagsritual, das dich zurück zu dir selbst bringt. Sie ist deine Möglichkeit, das Gedankenkarussell zu stoppen und wieder Freude an einfachen Dingen zu finden. Schon wenige Minuten mit Papier, Stiften oder Schere können einen Unterschied machen – probier es aus.
👉 Im nächsten Teil schauen wir uns genauer an, warum Basteln und DIY deine Seele beruhigen – mit spannenden psychologischen Effekten, die dich überraschen werden.
Warum DIY & Basteln so gut für die Seele sind
Es klingt fast zu simpel, oder? Ein bisschen schneiden, kleben, malen – und plötzlich soll sich dein Kopf beruhigen. Aber genau das passiert. Und es hat nichts damit zu tun, ob du „talentiert“ bist oder nicht. Sondern mit dem, was Kreativität in deinem Inneren auslöst.
Warum dein Gehirn DIY liebt
Vielleicht denkst du bei Meditation an jemanden, der im Schneidersitz sitzt und stundenlang still atmet. Aber Meditation hat viele Gesichter. Auch wenn du mit Schere und Papier am Tisch sitzt, kann dein Gehirn in einen ähnlichen Zustand schalten.
Du konzentrierst dich auf eine einfache, wiederholende Tätigkeit. Dein Atem passt sich an, dein Puls wird ruhiger. Für ein paar Minuten gibt es nichts außer dir und deiner Aufgabe. Kein Grübeln, kein Multitasking – nur dieses eine Tun.
Kennst du das, wenn du so vertieft bist, dass du die Zeit vergisst? Du wolltest nur kurz ein Moodboard kleben, und plötzlich sind 30 Minuten rum. Genau das ist der Flow. Ein Zustand, in dem dein Kopf endlich mal Pause macht. Er entsteht, wenn du etwas tust, das dich fordert, aber nicht überfordert. Und er ist pure Erholung – fast wie ein kleiner Wellness-Trip fürs Gehirn.
Gefühle sichtbar machen
Manchmal ist es verdammt schwer, das eigene Chaos im Kopf in Worte zu fassen. Aber über Farben, Formen oder kleine Basteleien wird es greifbarer.
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Eine Collage zeigt dir, was dich gerade inspiriert oder belastet.
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Ein Moodboard verrät deine Sehnsüchte.
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Selbst ein simples Kritzeln kann ausdrücken, ob du angespannt oder entspannt bist.
Plötzlich ist das, was unsichtbar im Kopf kreist, sichtbar vor dir auf dem Tisch. Und genau das ist befreiend.
Kleine Werke, große Wirkung
Du musst kein Meisterwerk erschaffen, um dich gut zu fühlen. Es reicht schon, wenn du eine Seite in deinem Notizbuch bunt machst oder eine Kerze bemalst. Der Effekt? Du hast etwas erschaffen, das es vorher nicht gab.
Dieses „Ich habe das gemacht“-Gefühl stärkt dein Selbstwertgefühl – und zwar sofort. Auch wenn das Endergebnis schief oder chaotisch wirkt, es ist deins. Und das macht etwas mit dir.
DIY verbindet
DIY ist nicht nur etwas für dich allein. Es kann auch ein Weg sein, gemeinsame Momente zu schaffen.
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Mit Kindern basteln bedeutet, Zeit ohne Druck zu verbringen.
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Mit einer Freundin zusammen Moodboards gestalten kann zu einer ganz neuen Art von Mädelsabend werden.
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Und selbstgemachte Geschenke sind immer noch die ehrlichsten – weil sie zeigen, dass du dir Zeit genommen hast.
Manchmal entsteht gerade in diesen Momenten das echte Gefühl von Nähe.
5 Gründe, warum Kreativität deiner Seele guttut
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Dein Stresslevel sinkt spürbar.
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Du kommst in den Flow und vergisst die Zeit.
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Gefühle werden sichtbar und greifbarer.
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Dein Selbstwert wächst, weil du etwas erschaffst.
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Basteln verbindet dich mit anderen Menschen.
Mini-Fazit
DIY und Basteln sind keine Zeitverschwendung. Sie sind wie kleine Seelenretter, die dir helfen, Stress abzubauen, Gefühle zu sortieren und dich selbst wieder zu spüren. Schon wenige Minuten mit Schere, Papier oder Stiften können deinen Alltag leichter machen – und genau darin steckt die Kraft der Kreativpause.
Kreativpause statt Perfektionsdruck
Eins der größten Hindernisse, warum viele keine Kreativpause machen, ist dieser Gedanke: „Ich bin nicht kreativ genug.“
Hand hoch – hast du das auch schon mal gedacht? Dass deine Bilder zu krakelig sind, deine Bastelideen nicht instagrammable genug oder dass du sowieso keine Geduld dafür hast? Willkommen im Club.
Die Wahrheit ist: Genau dieser Anspruch macht uns fertig. Wir setzen uns selbst unter Druck, als müssten wir aus jeder kleinen Bastelaktion ein Meisterwerk erschaffen. Aber weißt du was? Das ist kompletter Quatsch.
Kreativpausen sind nicht dazu da, perfekte Ergebnisse zu liefern. Sie sind da, um dich rauszuholen aus dem Stress und dir ein Stück Leichtigkeit zurückzugeben.
Warum das Ergebnis nicht zählt
Die größte Falle beim Basteln und DIY ist der Vergleich. Wir sehen perfekte Pinterest-Bilder oder DIY-Videos auf Instagram, wo scheinbar alles ohne Patzer klappt. Und dann fühlen wir uns klein, weil unsere Vase schief ist oder die Collage aussieht, als hätte sie ein Kindergartenkind gemacht.
Aber die Wahrheit ist: Es geht nicht ums Ergebnis. Es geht um das Gefühl, das du währenddessen hast.
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Dein Moodboard hängt nicht in einem Museum. Es hängt vielleicht an deinem Kühlschrank – und erinnert dich daran, was dir wichtig ist.
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Dein bemalter Blumentopf muss keine Auszeichnung gewinnen. Er bringt dir Freude, wenn du ihn ansiehst.
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Dein Origami-Versuch? Selbst wenn er krumm ist, war es eine kleine Pause nur für dich.
Genau das macht den Unterschied – nicht das perfekte Ergebnis, sondern der Moment der Ruhe.
5 Mythen über Kreativität – und warum sie nicht stimmen
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„Ich bin nicht kreativ.“
→ Jeder Mensch ist kreativ. Die Frage ist nur: Welche Form passt zu dir? -
„DIY ist Zeitverschwendung.“
→ Falsch. Kreativpause im Alltag ist Investition in deine mentale Gesundheit. -
„Ich brauche viel Material.“
→ Nope. Eine Schere, ein Blatt Papier und ein Stift reichen völlig aus. -
„Es muss schön aussehen.“
→ Nö. Es muss sich gut anfühlen. -
„Ich hab keine Zeit.“
→ Doch. Schon 10 Minuten Basteln am Tag können dich runterholen.
Kleine Beispiele aus dem Alltag
Stell dir vor, du hast einen richtig miesen Tag, dein Kopf brummt, die To-do-Liste schreit. Jetzt stell dir vor, du nimmst dir einfach ein Glas, beklebst es mit ein paar Resten Geschenkpapier und stellst eine Kerze hinein. Kein Aufwand, null Perfektion – aber plötzlich entsteht ein kleines Licht, das dich an deine Pause erinnert.
Oder du sitzt mit den Kindern am Tisch. Während sie Papiersterne ausschneiden, machst du einfach mit. Nicht für das perfekte Ergebnis, sondern weil es euch allen Ruhe schenkt.
Praxistipp für deine DIY-Pausen
Leg dir eine kleine Bastelkiste mit den Basics bereit: Schere, Kleber, buntes Papier, ein paar Stifte und vielleicht etwas Washi-Tape. So musst du nicht lange suchen, sondern kannst sofort loslegen, wenn dir nach einer kurzen Kreativpause im Alltag ist.
Kleine Helfer für entspannte DIY-Pausen
Natürlich brauchst du nicht viel, um loszulegen. Aber ein paar kleine Dinge machen richtig Freude und erleichtern den Einstieg:
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Brush Pens oder Farbstifte* – sofortige Farbkicks für jedes Notizbuch.
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Washi-Tape – ideal für schnelle Deko ohne Aufwand.
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DIY-Bastelsets* (z. B. Makramee-Kits oder Kerzen-DIY-Sets) – perfekt, wenn du direkt starten willst.
(Affiliate-Link: Ich empfehle dir nur Produkte, die ich selbst nutzen würde. Wenn du darüber etwas kaufst, unterstützt du meine Arbeit – danke dir! 💛)
Mini-Fazit
Perfektion ist der größte Feind der Kreativität. Eine Kreativpause im Alltag funktioniert nur, wenn du den Anspruch loslässt, dass alles „schön“ oder „nützlich“ sein muss. Erlaub dir, unperfekt zu sein – deine Bastelwerke sind nicht für Instagram, sie sind für dich. Schon ein paar Stifte, Kleber und etwas Papier reichen, um eine kleine Auszeit zu schaffen, die dich sofort entspannter macht.
So baust du kleine Kreativpausen in deinen Alltag ein
Theorie ist schön und gut – aber wie setzt man das Ganze im echten Alltag um? Zwischen Job, Haushalt, Kindern und To-do-Listen scheint oft kein Platz für DIY zu bleiben. Genau deshalb braucht es einfache, kleine Einstiege, die wirklich realistisch sind. Denn was bringt dir die schönste Idee, wenn sie in deinem Alltag nicht machbar ist?
Die gute Nachricht: Kreativpausen müssen weder zeitaufwendig noch kompliziert sein. Schon zehn Minuten können reichen, um dich rauszuholen aus dem Stress und wieder in deine Kraft zu bringen.
Schnelle DIY-Ideen für zwischendurch
Wenn du denkst „Ich hab keine Zeit“ – hier ein paar kleine Ideen, die du spontan umsetzen kannst. Sie eignen sich auch perfekt, wenn du einfach nur mal den Kopf ausschalten willst.
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Kritzeleien beim Telefonieren
– Ein Schmierzettel reicht. Kritzel Linien, Kreise oder kleine Muster. Das beruhigt und du wirst überrascht sein, wie meditativ es wirkt. -
Collage aus alten Zeitschriften
– Schnapp dir eine Zeitschrift, reiß Seiten raus, die dich ansprechen, und kleb sie zusammen. Das geht schnell, kostet nichts und du bekommst sofort ein Moodboard-Gefühl. -
Papier falten
– Origami oder ein Papierflieger: einfache Handgriffe, die dich für ein paar Minuten aus dem Kopfkino holen. -
Saisonale Mini-Deko
– Im Herbst Blätter pressen, im Winter Sterne aus Papier schneiden, im Sommer Blumen trocknen. Kleine DIY-Projekte, die dich mit den Jahreszeiten verbinden. -
DIY-Kerze
– Ein leeres Glas mit Washi-Tape verzieren, ein Teelicht hineinstellen – fertig ist dein Mini-Lichtblick im Alltag. -
Kritzeltagebuch
– Führe ein Notizbuch, in dem du nicht nur schreibst, sondern auch malst. Symbole, Farben oder kleine Skizzen – so wird es dein persönlicher Kreativraum. -
Stifte testen
– Nimm dir 10 Minuten, um Farben auszuprobieren. Pinseln, schraffieren, Muster zeichnen. Es geht nicht ums Ergebnis, sondern ums Spiel. -
Upcycling
– Alte Gläser, Dosen oder Kartons mit Papier und Farbe verschönern. Praktisch und kreativ zugleich. -
Mini-Bastelset bereitlegen
– Halte Schere, Papier, Kleber und Stifte in einer Box griffbereit. So kannst du jederzeit spontan loslegen. -
Fotocollage am Handy
– Auch digital möglich: Erstelle ein Album mit Lieblingsbildern, die dich inspirieren. Eine schnelle, moderne Kreativpause für zwischendurch.
Kreativzeit mit Kindern – so wird’s stressfrei
Viele Eltern kennen das: Kinder lieben Basteln, aber oft endet es im Chaos. Statt Stress kann es aber eine wunderschöne Familienzeit werden, wenn du ein paar Dinge beachtest:
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Einfach halten: Fingerfarben, Papierschnipsel, Knete – Projekte, die keine Vorbereitung brauchen.
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Druck rausnehmen: Kein „so muss es aussehen“. Lass die Kinder selbst entscheiden, wie ihre Werke werden.
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Gemeinsam statt nebeneinander: Bastel parallel mit, so entsteht echte Verbindung.
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Organisation erleichtern: Leg eine Decke unter den Tisch – Aufräumen in 2 Minuten erledigt.
Vorteile: Weniger Streit, gemeinsame Ruhephasen und eine Förderung der Kreativität – ganz ohne Perfektionsanspruch.
Routine statt Ausnahme
Der Schlüssel ist, aus der Ausnahme eine Gewohnheit zu machen.
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Plane dir einmal pro Woche ein „DIY-Date mit dir selbst“. 30 Minuten nur für dich – fest im Kalender eingetragen.
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Halte die Schwelle niedrig. Lieber 10 Minuten kleine Kreativpause im Alltag als gar nichts.
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Mach es dir bewusst schön: Kerze anzünden, Musik an, Tee daneben – so wird deine Kreativzeit zum Mini-Ritual.
Kleine Helfer für entspannte DIY-Pausen
Du brauchst kein Bastelzimmer und keine teuren Materialien. Ein paar Basics reichen völlig, um jederzeit kreativ zu werden:
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Brush Pens oder Aquarellstifte* – perfekt für schnelle Farbspiele.
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Notizbuch oder Skizzenheft* – dein Ort für Kritzeleien, Collagen und Ideen.
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Washi-Tape – bringt sofort Farbe und Muster auf Papier, Gläser oder Möbel.
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Kleine DIY-Sets* (Makramee, Kerzen gießen, Schmuck basteln) – super, wenn du direkt starten möchtest.
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Praxistipp: Die Kreativbox
Leg dir eine Kreativbox ins Regal – eine kleine Kiste mit Schere, Kleber, Papier, Stiften und ein paar Resten Geschenkpapier. Wenn du Lust hast, zieh sie einfach raus und starte. So kostet es dich null Überwindung, weil du nicht erst lange suchen musst.
Mini-Fazit
Eine Kreativpause im Alltag funktioniert nur, wenn sie realistisch und greifbar ist. Fang klein an, bleib regelmäßig dran und vergiss Perfektion. Mit einer kleinen Kreativbox, ein paar bunten Stiften und simplen DIY-Ideen wird Kreativität zu einem festen Teil deines Lebens – als Selfcare, als Familienzeit und als Ruhepol im Alltag.
Moodboard & Visionboard – dein schneller DIY-Einstieg
Wenn du dich fragst, womit du deine erste Kreativpause starten sollst – ich habe eine Idee, die garantiert funktioniert: ein Moodboard.
Ein Moodboard ist im Grunde nichts anderes als eine Collage. Du sammelst Bilder, Wörter oder Symbole, die dir gefallen, und klebst sie auf ein Blatt oder eine Pinnwand. Das Ergebnis ist nicht nur schön, sondern auch ein kleiner Spiegel deiner Wünsche, Träume und Gefühle.
Moodboard oder Visionboard – was passt zu dir?
Viele verwechseln Moodboard und Visionboard. Beides sind Collagen, aber mit unterschiedlichem Fokus:
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Moodboard: Spiegelt deine Stimmung, Inspiration oder Themen wider, die dich gerade ansprechen. Es ist spielerisch, frei und darf sich jederzeit verändern. Perfekt für schnelle DIY-Pausen und kreative Ideen im Alltag.
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Visionboard: Geht tiefer. Es zeigt, wo du langfristig hinwillst – deine Ziele, Träume und Visionen. Viele machen es zum Jahresbeginn oder als Ritual, um Klarheit über die eigenen Wünsche zu bekommen.
Beides ist wertvoll – die Frage ist nur: Brauchst du gerade mehr Inspiration (Moodboard) oder mehr Fokus (Visionboard)?
Moodboard erstellen – so geht’s
Alles, was du brauchst, sind ein paar Materialien – und 20–30 Minuten Zeit.
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Materialien sammeln
– Zeitschriften, alte Postkarten, Fotos, ein paar Stifte.
– Falls du nichts zuhause hast: Bastelpapier-Sets* oder Klebestifte* sind günstig und sofort einsatzbereit. -
Bilder und Wörter auswählen
– Schneide alles aus, was dich anspricht. Achte nicht darauf, ob es „passt“ – lass dich einfach treiben. -
Collage legen und kleben
– Arrangiere die Teile so, dass es sich stimmig anfühlt, und klebe sie auf ein Blatt, in dein Journal oder auf eine Pappe. -
Persönliche Note hinzufügen
– Ergänze Wörter, kleine Zeichnungen oder Farben. Dein Moodboard lebt von deiner Handschrift. -
Platzieren und wirken lassen
– Häng dein Moodboard dahin, wo du es oft siehst. Es erinnert dich im Alltag an deine Träume und inspiriert dich immer wieder neu.
Dein Printable für den schnellen Start
Falls du beim Start gern eine kleine Stütze hättest: Ich habe etwas vorbereitet. Mein Moodboard & DIY-Printable ist eine Vorlage, die dir den Einstieg superleicht macht. Einfach ausdrucken, ausschneiden, bekleben – und schon hast du dein erstes DIY-Moodboard.
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Mini-Fazit
Ein Moodboard oder Visionboard selber zu machen ist eine der einfachsten DIY-Ideen für deine Kreativpause im Alltag. Es kostet kaum Zeit, macht Spaß und schenkt dir sofort Inspiration. Mit meinem Printable kannst du direkt loslegen – ganz ohne Ausreden und mit viel Freude am Gestalten.
DIY & Selfcare als Ritual
Kreativpausen sind nicht nur nette „Lückenfüller“. Sie können zu einem echten Ritual werden – ein Stück Alltag, das dich trägt, dir Ruhe schenkt und deine Gedanken sortiert. Genau das ist der Unterschied: Aus einer spontanen Bastelidee wird ein fester Anker, der dich immer wieder runterholt.
DIY als Selfcare – warum das funktioniert
DIY verbindet zwei Dinge, die wir im hektischen Alltag oft vernachlässigen:
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Kreativität – dein Kopf darf spielen, ausprobieren, frei sein.
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Achtsamkeit – du bist mit deinen Händen beschäftigt und gleichzeitig im Moment.
Das macht Basteln, Malen oder Kleben so unglaublich wirkungsvoll gegen Stress. Es ist Selfcare, die mehr Tiefe hat als ein Schaumbad oder das Durchscrollen am Handy.
Wenn du noch tiefer in das Thema Selfcare mit DIY eintauchen möchtest, schau dir unbedingt den Kurs „Verwöhnmomente selbst gemacht“* an. Dort lernst du, wie du Badezusätze, Masken oder kleine Massagebars ganz einfach selber machen kannst – perfekt, um dir kreative Wohlfühlrituale im Alltag zu schaffen.
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Kleine Rituale für jede Jahreszeit
Damit DIY nicht im Schrank verstaubt, kannst du es wunderbar an die Jahreszeiten koppeln – so bleibt es frisch und inspirierend.
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Frühling: Blumen pressen oder kleine Saatbomben basteln – so hältst du das Erwachen der Natur fest und bringst Farbe in dein Zuhause.
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Sommer: Muscheln sammeln, Armbänder knüpfen oder Fotos zu einer Sommer-Collage verarbeiten – kleine Erinnerungen, die dir Urlaubsgefühle schenken.
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Herbst: Bunte Blätter trocknen, Windlichter mit Naturmaterialien gestalten oder Kürbisdeko basteln – perfekt, um es zuhause gemütlich zu machen.
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Winter: Sterne falten, Kerzen verzieren oder ein Visionboard fürs neue Jahr erstellen – die kalte Jahreszeit eignet sich ideal für innere Klarheit und DIY-Projekte im Warmen.
Die DIY-Box – dein persönlicher Ruhepol
Falls du öfter das Problem hast: „Ich will ja, aber ich hab nix da“ – dann ist eine DIY-Box deine Rettung.
Füll eine kleine Kiste mit Basics wie:
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Schere, Kleber, Papier
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Washi-Tape und ein paar Brush Pens
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Naturmaterialien, die du sammelst (Blätter, Steine, Muscheln)
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ein oder zwei kleine DIY-Sets (z. B. Makramee, Kerzen gießen, Schmuck basteln)
So musst du nicht lange suchen oder erst in den Laden rennen – du kannst jederzeit loslegen.
Praxistipp: Plane deine Selfcare kreativ
Mach dir einmal im Monat einen kleinen DIY-Termin – am besten so fix wie einen Arzttermin. Schreib ihn in deinen Kalender, stell dir einen Tee dazu und nimm dir 30 Minuten. Schon ein einziger Abend pro Monat kann reichen, um dich neu aufzuladen und eine kreative Auszeit bewusst zu zelebrieren.
Fazit – dein DIY als Kraftquelle
DIY als Selfcare-Ritual ist mehr als Basteln. Es ist ein Werkzeug, um Stress loszulassen, dich selbst zu spüren und Freude in deinen Alltag zu holen. Ob schnelle Kritzeleien, ein Moodboard oder ein saisonales Projekt – deine Kreativpausen sind kleine Inseln der Ruhe.
Wenn du Lust hast, direkt einzusteigen: Hol dir mein Moodboard & DIY-Printable für 0 € und starte deine erste Kreativpause heute noch.
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