Neuanfang im Januar: So bringt ihr Kalender, Alltag und Zuhause nach den Feiertagen wieder in Ordnung
Ein Plan für die ersten vier Januarwochen. Eine Woche, ein Thema, kein Großprojekt.
KI-generiertes BildDer 2. Januar sieht in vielen Wohnungen ziemlich ähnlich aus.
Im Wohnzimmer stapeln sich die Geschenke, für die noch kein Platz gefunden wurde. Der Weihnachtsbaum nadelt. Auf der Anrichte steht eine halb leere Plätzchendose, daneben ein Stapel Post, den seit Heiligabend niemand angeschaut hat. Und irgendwo im Hinterkopf läuft schon die Frage, wo eigentlich die Brotdosen sind, weil am Montag die Schule wieder anfängt.
Dazu kommt ein Kalender, der für das neue Jahr noch fast leer ist. Das klingt erst mal gut. In der Praxis heißt es aber, dass Ferien, Geburtstage, Fristen und Hobbytermine erst nach und nach auftauchen. Meistens dann, wenn es schon eng wird.
Viele Artikel zum Neuanfang im Januar drehen sich um Vorsätze und das richtige Mindset. Das hat seinen Platz. Dieser Artikel ist praktischer. Er geht davon aus, dass ein Neuanfang in einer Familie vor allem aus ein paar Handgriffen besteht, die irgendwer erledigen muss: das Zuhause zurückholen, den Kalender füllen, einen Wochenrhythmus festlegen und die Routinen für Morgen und Abend neu aufsetzen.
Aufgeteilt auf vier Wochen, damit es nicht in einem Wochenende erledigt werden muss.
Wer vorher noch auf das alte Jahr schauen will, findet in der Jahresreflexion eine Anleitung dafür. Und wenn es eher darum geht, Aufgaben oder Verpflichtungen zu beenden, passt Loslassen & Neubeginn besser.
Bevor ihr loslegt: Wer macht eigentlich mit?
Ein Plan für vier Wochen klingt erst mal nach einer Aufgabe für eine Person. Meistens für die, die ohnehin schon den Überblick hat.
Das würde ich vermeiden. Wenn eine Person allein den Feiertagsrückbau macht, den Kalender anlegt, den Wochenrhythmus festlegt und die Routinen erklärt, ist der Neuanfang für alle anderen bequem. Für sie selbst ist es ein zusätzliches Projekt im ohnehin vollen Januar.
Besser funktioniert es, wenn die Wochen verteilt werden. Eine Person kümmert sich um den Rückbau, die andere um den Jahreskalender. Den Wochenrhythmus besprecht ihr zusammen. Und bei den Routinen können auch die Kinder mitreden, je nach Alter sogar ziemlich viel.
Wer alleinerziehend ist, hat diese Möglichkeit oft nicht. Dann lohnt es sich umso mehr, die Wochen wirklich klein zu halten. Und vielleicht die Großeltern oder eine Freundin für den Deko-Nachmittag einzuspannen.
Warum sich der Januar oft chaotischer anfühlt als der Dezember
Der Dezember ist anstrengend, keine Frage. Aber er hat eine klare Richtung. Alles läuft auf Weihnachten zu, die Termine stehen fest, und irgendwann ist es vorbei.
Der Januar hat diese Richtung nicht. Die Ferien enden, alle müssen gleichzeitig wieder in den Alltag, und die Abläufe, die im Herbst noch funktioniert haben, sind nach zwei Wochen Ausnahmezustand ziemlich eingerostet. Die Kinder schlafen länger, das Frühstück hat sich verschoben, und keiner weiß mehr so genau, wer eigentlich dienstags einkauft.
Hinzu kommen die Reste der Feiertage. Geschenke, Deko, Essen, Post, Rechnungen. Nichts davon ist dringend. Zusammen ist es aber genug, dass sich die Wohnung noch Wochen später nach Übergangszeit anfühlt.
Das ist kein Organisationsproblem von einzelnen Personen. Es ist einfach die Summe aus vielen kleinen Dingen, die gleichzeitig wieder in Gang kommen müssen. Deshalb hilft es, sie nacheinander anzugehen.
Einen Vorteil hat der Januar allerdings, und der ist sogar untersucht. Forschende der Wharton School haben untersucht, wann Menschen neue Vorhaben angehen. Nach sogenannten zeitlichen Wendepunkten wie dem Jahresbeginn, einer neuen Woche oder einem Geburtstag stiegen unter anderem die Google-Suchen nach „Diät“ und die Besuche im Fitnessstudio an. Die Forschenden nennen das den Fresh-Start-Effekt (Dai, Milkman & Riis, 2014). Der Schwung im Januar ist also nicht eingebildet. Die Frage ist eher, wofür man ihn nutzt. Für eine lange Vorsatzliste oder für die Dinge, die den Alltag danach das ganze Jahr leichter machen.
Den Feiertagsrückbau erledigen
Die erste Woche nach den Feiertagen gehört dem Zuhause. Kein Großputz. Eher ein Rückbau. Was während der Feiertage dazugekommen ist, bekommt einen Platz. Was nur vorübergehend da war, verschwindet wieder.
Weihnachtsdeko
Am einfachsten ist es, die Deko an einem Tag komplett abzubauen, statt jeden Tag ein Teil. Beim Einpacken lohnt sich ein kurzer Blick: Was ist dieses Jahr gar nicht aufgestellt worden? Das muss nicht wieder in den Keller. Eine Kiste weniger ist im nächsten Dezember eine Kiste weniger zum Hochtragen.
Geschenke
Die neuen Sachen brauchen einen Platz. Der ist oft nur frei, wenn etwas anderes geht. Gerade im Kinderzimmer funktioniert eine einfache Regel gut: Für jedes neue Spielzeug kommt ein altes in eine Kiste für den Flohmarkt oder für jüngere Kinder im Bekanntenkreis. Die Kinder entscheiden dabei mit, was geht. Meistens sind sie großzügiger, als man denkt, solange das Neue gerade spannender ist.
Beim Kinderzimmer hilft außerdem ein Blick auf die Aufbewahrung. Wenn die neuen Bausteine nicht mehr in die alte Kiste passen, landen sie auf dem Boden. Manchmal reicht es, zwei halb volle Kisten zusammenzulegen, damit eine frei wird. Neu kaufen muss man dafür meistens nichts.
Kühlschrank und Vorräte
Die Reste vom Festessen, die dritte angebrochene Packung Lebkuchen, das Glas Preiselbeeren. Einmal durchgehen, was weg muss, und den Rest in die Essensplanung der ersten Woche einbauen. Das macht nebenbei den ersten Wocheneinkauf kleiner.
Die Wäsche der Feiertage
Tischdecken, Gästebettwäsche, die guten Servietten. Das landet oft in einem Korb, der dann bis Ostern im Keller steht. Einmal waschen, zusammenlegen, zurück in den Schrank. Dann ist es im nächsten Dezember auch da, wo man es sucht.
Der Poststapel
Rechnungen, Versicherungsschreiben, Weihnachtskarten, Werbung. Alles einmal sortieren: erledigen, ablegen, weg. Wer das in der ersten Januarwoche macht, hat meistens die unangenehmsten Briefe schon hinter sich, bevor der Alltag richtig losgeht.
Wenn du beim Rückbau merkst, dass es insgesamt zu viel geworden ist, sind die 10 Dinge, die du sofort ausmisten kannst ein guter Einstieg. Kleine Bereiche, schnelle Entscheidungen.
Das ganze Jahr einmal eintragen
In der zweiten Woche geht es um den Kalender. Diesmal geht es um das ganze Jahr, nicht nur um die nächsten sieben Tage.
Viele Termine stehen längst fest, man hat sie nur noch nirgends eingetragen. Wenn sie jetzt einmal gesammelt werden, gibt es im Laufe des Jahres deutlich weniger Momente, in denen man plötzlich merkt, dass nächste Woche die Anmeldefrist abläuft.
Das gehört in den Jahreskalender:
- Schulferien und Brückentage, für alle Kinder, falls sie auf unterschiedliche Schulen gehen
- Betriebsferien der Kita
- Geburtstage in der Familie und bei engen Freunden, am besten mit einer Erinnerung eine Woche vorher
- Wiederkehrende Fristen: Steuererklärung, TÜV, Kita- oder Schulanmeldung, Anmeldung für Ferienbetreuung
- Termine, die sich jährlich wiederholen: Vorsorgeuntersuchungen, Zahnarzt, Heizungswartung
- Urlaubsanträge bei der Arbeit, damit die Ferien früh abgedeckt sind
Das dauert beim ersten Mal vielleicht eine Stunde. Danach hat man einen ziemlich guten Überblick darüber, wo es im Jahr eng wird. Die zwei Wochen im Herbst zum Beispiel, in denen Ferien, ein Kindergeburtstag und ein großes Projekt bei der Arbeit zusammenfallen.
Zwei Kleinigkeiten machen den Kalender im Alltag deutlich brauchbarer. Eine Farbe pro Person, damit man auf einen Blick sieht, wen ein Termin betrifft. Und Erinnerungen bei allem, was vorbereitet werden muss. Beim Kindergeburtstag reicht nicht der Termin am Samstag. Man braucht auch die Erinnerung am Mittwoch davor, dass noch ein Geschenk fehlt.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Wer den Kalender pflegt, hat damit auch den ganzen Überblick im Kopf. Die Soziologin Allison Daminger hat dafür in Interviews mit 35 Paaren einen Begriff geprägt: kognitive Hausarbeit. Gemeint ist das Vorausdenken, das Abwägen von Möglichkeiten, das Entscheiden und das Nachhalten, ob etwas erledigt wurde. In ihrer Studie übernahmen Frauen davon insgesamt mehr, vor allem das Vorausdenken und das Nachhalten (Daminger, 2019). Ein Familienkalender ist ziemlich genau das: Vorausdenken auf Papier. Wenn nur eine Person weiß, wann die Ferienbetreuung angemeldet werden muss, wird sie auch diejenige sein, die daran denkt. Deshalb lohnt es sich, den Kalender so anzulegen, dass alle Erwachsenen ihn sehen und eintragen können. Ob Papier an der Wand oder geteilter Kalender auf dem Handy, ist dabei fast egal.
Ein Wochenplan zum Ausdrucken, der Rollenverteilung-Check und eine Morgenroutine-Vorlage. Gut für die zweite und dritte Januarwoche, wenn Termine und Aufgaben neu sortiert werden.
Einen festen Wochenrhythmus finden
Wenn der Jahreskalender steht, kommt die normale Woche dran. Die Frage ist hier: Welche Dinge passieren jede Woche, und an welchem Tag?
Einkaufen, Wäsche, Hobbys, Hausaufgabenzeit, der Abend, an dem jemand länger arbeitet. Vieles davon läuft ohnehin, nur eben jedes Mal ein bisschen anders. Und jedes Mal muss irgendwer neu überlegen.
Ein fester Wochenrhythmus nimmt diese Überlegungen weg. Dienstags wird eingekauft. Donnerstags ist Wäschetag. Freitags gibt es Pizza, weil nach der Woche sowieso keiner mehr kochen will. Das klingt starr, ist im Alltag aber eher entlastend. Die Entscheidung ist einmal getroffen und muss nicht jede Woche wieder neu fallen.
Dass so etwas funktioniert, ist ziemlich gut untersucht. In der Psychologie heißen solche Festlegungen Wenn-dann-Pläne: Wenn Dienstag ist, dann wird eingekauft. Eine Auswertung von 94 Studien kam zu dem Ergebnis, dass Menschen mit solchen konkreten Plänen ihre Vorhaben deutlich häufiger umsetzen als Menschen, die sich nur allgemein etwas vornehmen (Gollwitzer & Sheeran, 2006). In den Studien ging es meist um Einzelpersonen und nicht um Familien. Das Prinzip lässt sich aber gut übertragen.
Dabei sollte auch klar sein, wer was übernimmt. Wer kauft ein, und wer hat die Einkaufsliste im Blick? Wer fährt die Kinder zum Training, und wer denkt daran, dass die Sporttasche gepackt sein muss? Das sind oft zwei verschiedene Fragen mit zwei verschiedenen Antworten.
Wenn das bei euch bisher eher unausgesprochen geregelt war, hilft der Rollenverteilung-Check, um erst mal zu sehen, wie es gerade verteilt ist. Die neue Aufteilung könnt ihr dann in einem kurzen Familien-Meeting besprechen, am besten gleich mit den Kindern.
So eine Woche kann zum Beispiel so aussehen:
Das ist nur ein Beispiel. Bei euch sieht es wahrscheinlich ganz anders aus. Wichtig ist nur, dass es aufgeschrieben ist und irgendwo hängt, wo es alle sehen.
Ein fester Termin für so ein Treffen ist übrigens selbst schon ein guter Teil des Wochenrhythmus. Sonntagabend zehn Minuten, einmal die Woche durchgehen, fertig.
KI-generiertes BildMorgen und Abend neu aufsetzen
In der letzten Woche geht es um die zwei Tageszeiten, an denen es in vielen Familien am meisten hakt: morgens vor der Schule und abends vor dem Schlafengehen.
Nach den Ferien sind hier meistens alle etwas aus dem Takt. Das ist normal. Es ist aber auch eine gute Gelegenheit, Abläufe neu aufzusetzen, statt einfach dort weiterzumachen, wo man im Dezember aufgehört hat.
Der Morgen
Die meisten Morgen scheitern schon am Abend davor. Wenn Brotdosen, Kleidung und Schultaschen erst morgens um sieben zusammengesucht werden, ist Stress fast vorprogrammiert. Deshalb gehören diese drei Dinge in den Abend. Am besten mit fester Zuständigkeit, sodass nicht jeden Abend neu überlegt wird, wer das macht.
Ein kleiner Zettel mit der Reihenfolge am Badezimmerspiegel hilft vor allem jüngeren Kindern. Anziehen, Frühstück, Zähneputzen, Schuhe. Kinder, die noch nicht lesen, kommen mit kleinen Bildern gut zurecht.
Der Abend
Hier geht es weniger um die Kinder als um alle zusammen. Wer räumt die Küche auf? Wann ist Schluss mit Bildschirmen? Gibt es einen Zeitpunkt, ab dem nichts mehr erledigt werden muss?
Wie so ein Abend aussehen kann: Nach dem Abendessen räumt eine Person die Küche auf, die andere bringt die Kinder ins Bett. Brotdosen und Kleidung für den nächsten Tag werden dabei gleich mit vorbereitet. Um halb neun ist die Küche zu. Was danach noch liegt, liegt bis morgen.
Der feste Feierabend wird dabei gern vergessen. Wenn abends ab 21 Uhr grundsätzlich keine Wäsche mehr gefaltet und keine E-Mails mehr beantwortet werden, ist das auch eine Routine. Vielleicht sogar die wichtigste.
Wenn die Kinder alt genug sind, einzelne Handgriffe selbst zu übernehmen, findest du in den 15 Aufgaben, die Kinder im Alltag übernehmen können Ideen nach Alter.
Der Familien-Wochenplan
Kalender, Wochenrhythmus, Zuständigkeiten, Routinen: Im Januar lässt sich das gut einmal festlegen. Schwieriger ist, dass es danach auch sichtbar bleibt. Dafür ist der Familien-Wochenplan gebaut.
Was ich im Januar lieber lassen würde
Der Januar verführt dazu, alles auf einmal neu zu machen. Neue Routinen, neuer Sport, neue Ernährung, neues Aufbewahrungssystem, am besten alles ab dem ersten Montag.
Davon halte ich wenig. Nicht, weil diese Dinge schlecht wären. Es ist einfach zu viel gleichzeitig, gerade in einem Monat, in dem ohnehin alle erst wieder in den Alltag finden müssen.
Ein paar Dinge würde ich deshalb bewusst verschieben:
- Neue Kisten, Körbe und Ordnungssysteme kaufen. Erst mal schauen, was nach dem Rückbau überhaupt noch Platz braucht. Oft ist es weniger als gedacht.
- Jede Minute der Woche verplanen. Ein Wochenrhythmus braucht Lücken, sonst bricht er beim ersten kranken Kind zusammen.
- Alle vier Wochen gleichzeitig angehen. Eine Woche, ein Thema.
Und wenn der Januar trotzdem anders läuft?
Wahrscheinlich wird er das. Mindestens ein bisschen.
Irgendwann in der zweiten Woche bringt ein Kind einen Infekt aus der Schule mit, und drei Tage später liegen alle flach. Oder bei der Arbeit kommt ein Projekt dazwischen, und der schöne Plan für Woche 3 verschiebt sich um zwei Wochen nach hinten.
Dann verschiebt er sich eben. Die Reihenfolge ist wichtiger als das Datum. Wer den Kalender erst im Februar einträgt, hat immer noch zehn Monate, in denen er davon profitiert.
Für die richtig chaotischen Tage lohnt es sich, einmal vorher festzulegen, was an so einem Tag reicht. Essen auf dem Tisch, Kinder irgendwie in Schule oder Kita, das Nötigste erledigt. Alles andere fällt aus. Wer das einmal aufgeschrieben hat, muss an einem solchen Tag nicht auch noch darüber nachdenken, was jetzt eigentlich wichtig ist.
Manchmal zeigt sich auch erst im Laufe des Januars, dass ein Teil des Plans nicht passt. Der Wäschetag am Donnerstag funktioniert nicht, weil donnerstags alle unterwegs sind. Dann wird er verlegt. Ein Wochenrhythmus ist dafür da, den Alltag leichter zu machen, nicht umgekehrt.
Häufige Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Neuanfang im Januar?
Direkt nach den Feiertagen, wenn der Alltag wieder beginnt. Die erste Woche nach Neujahr eignet sich gut für den Rückbau, der Rest lässt sich auf die folgenden Wochen verteilen. Wer später startet, verpasst nichts.
Wie viel Zeit brauche ich für die vier Wochen?
Pro Woche ungefähr ein bis zwei Stunden, verteilt auf mehrere Tage. Der Jahreskalender in Woche 2 dauert beim ersten Mal am längsten, danach ist er in den Folgejahren schnell aktualisiert.
Muss ich alles allein machen?
Nein, und das solltest du auch nicht. Gerade der Kalender und der Wochenrhythmus funktionieren besser, wenn alle Erwachsenen mitplanen. Kinder können beim Rückbau der Deko und beim Aussortieren von Spielzeug mithelfen.
Reicht eine Kalender-App oder braucht es Papier?
Beides funktioniert. Eine App hat den Vorteil, dass alle Erwachsenen von unterwegs eintragen können. Ein Wochenplan auf Papier hängt dagegen da, wo auch die Kinder ihn sehen. Viele Familien kombinieren beides: den Jahreskalender digital, die Woche auf Papier am Kühlschrank.
Was, wenn wir schon mitten im Februar sind?
Dann fangt einfach mit Woche 2 an. Der Rückbau der Feiertage hat sich bis dahin meistens von selbst erledigt. Kalender, Wochenrhythmus und Routinen lassen sich zu jeder Zeit im Jahr neu aufsetzen.
Falls die vier Wochen gerade nach zu viel klingen: Nimm dir nur Woche 2 vor. Ein Nachmittag, ein Kalender, alle Ferien und Fristen einmal eingetragen. Im Oktober, wenn die Herbstferien-Betreuung angemeldet werden muss, bist du froh darüber.
Dai, H., Milkman, K. L. & Riis, J. (2014): The Fresh Start Effect: Temporal Landmarks Motivate Aspirational Behavior. Management Science, 60(10), 2563-2582. doi.org/10.1287/mnsc.2014.1901
Daminger, A. (2019): The Cognitive Dimension of Household Labor. American Sociological Review, 84(4), 609-633. doi.org/10.1177/0003122419859007
Gollwitzer, P. M. & Sheeran, P. (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-Analysis of Effects and Processes. Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69-119. doi.org/10.1016/S0065-2601(06)38002-1
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