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Headerbild mit winterlichem Flatlay: Kerze, Teetasse, Wolldecke und geöffnetes Journal, mit Overlay-Text: Warum Überforderung kein persönliches Versagen ist – So findest du zurück in deine Kraft

Manchmal fühlt es sich an, als würde das Leben plötzlich zu viel werden – und zwar alles auf einmal.
Vielleicht ist es der volle Terminkalender im Dezember, die To-do-Listen, die gefühlt länger werden, je mehr du abhakst, oder einfach diese bleierne Müdigkeit an grauen Wintertagen. Dazu kommt das Gefühl, funktionieren zu müssen, obwohl der Akku längst im roten Bereich ist.

Genau hier rutscht man schnell in einen gefährlichen Gedanken: „Mit mir stimmt etwas nicht. Andere kriegen das doch auch hin.“
Und genau hier möchte ich dir sagen: Nein, Überforderung bedeutet nicht, dass du schwach bist. Sie ist keine persönliche Niederlage, sondern eine normale, nachvollziehbare Reaktion deines Körpers und deines Geistes auf zu viel Druck, zu viele Reize oder zu wenig Ressourcen.

Besonders im Jahresendspurt und in der dunkleren Jahreszeit verstärken sich diese Gefühle. Der Winter bringt nicht nur weniger Licht, sondern oft auch mehr Erwartungen: beruflich, privat und gesellschaftlich. Weihnachten soll „besinnlich“ sein, aber für viele ist es vor allem eine organisatorische und emotionale Hochleistung. Und dazu noch diese innere Stimme, die ständig fragt: „Habe ich genug geschafft? Reicht das für dieses Jahr?“

Überforderung ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist ein Signal.
Ein Hinweis deines Systems, dass du gerade mehr verbrauchst, als du auffüllen kannst. Wenn wir lernen, dieses Signal ernst zu nehmen, statt es wegzudrücken, beginnt etwas Erstaunliches: Wir finden nicht nur zurück in unsere Kraft – wir lernen auch, gar nicht erst so tief in die Erschöpfung zu rutschen.


Was Überforderung wirklich ist – und was nicht

Der Unterschied zwischen „viel zu tun haben“ und echter Überforderung

Viel zu tun zu haben, heißt nicht automatisch, dass du überfordert bist. Du kannst eine volle Woche haben und dich trotzdem gut fühlen – wenn du genug Pausen einplanst, ausreichend schläfst und deine Aufgaben dich nicht emotional überrollen.

Überforderung hingegen ist ein Zustand, in dem dein inneres Gleichgewicht kippt:

  • Deine Gedanken rasen oder fühlen sich wie ein einziger Brei an.

  • Selbst kleine Entscheidungen (Was esse ich heute?) werden anstrengend.

  • Dein Körper sendet Warnsignale wie Anspannung, Herzklopfen oder Müdigkeit, die selbst nach dem Schlafen nicht weggeht.

Es geht also nicht nur um quantitative Belastung (wie viel du tust), sondern um die qualitative Wirkung dieser Belastung auf dich.


Die körperlichen und mentalen Signale, die wir oft ignorieren

Überforderung kündigt sich selten mit einem lauten Knall an. Meist sind es leise Zeichen, die wir überhören, weil „jetzt keine Zeit dafür ist“:

  • Du bist ständig gereizt oder dünnhäutig.

  • Du vergisst einfache Dinge oder kannst dich schlecht konzentrieren.

  • Du hast das Gefühl, keine „Luft im Kopf“ mehr zu haben.

  • Du ziehst dich von anderen zurück, obwohl dir Austausch guttun würde.

Das Fatale: Viele interpretieren diese Signale als Beweis, dass sie „nicht belastbar genug“ sind – und legen noch einen Gang zu, statt den Fuß vom Gas zu nehmen.


Warum unsere Gesellschaft Überforderung oft falsch bewertet

In einer Kultur, in der ständige Produktivität gefeiert wird, gilt „viel schaffen“ oft als Statussymbol. Wer dagegen eine Pause braucht, wird schnell als „nicht belastbar“ abgestempelt – manchmal auch von sich selbst.
Hinzu kommt der Vergleich: Auf Social Media wirken andere so organisiert, energiegeladen und erfolgreich. Was wir dabei vergessen: Wir sehen nur einen winzigen Ausschnitt – und meistens nicht die erschöpften Momente dahinter.

Wahrheit ist: Überforderung sagt nichts über deinen Wert oder deine Fähigkeiten aus. Sie sagt nur etwas über deine aktuelle Belastung im Verhältnis zu deinen Ressourcen. Und genau daran können wir arbeiten – sanft und Schritt für Schritt

Warum Überforderung kein persönliches Versagen ist

Biologische Gründe: Stressreaktionen sind uralt

Wenn du dich überfordert fühlst, dann läuft in deinem Körper ein uraltes Programm ab – eines, das lange vor Smartphones, Deadlines und To-do-Listen existierte. Unser Nervensystem kennt im Grunde zwei Modi: Ruhe und Regeneration oder Alarm und Aktion.
Früher war dieser Alarmmodus lebensrettend: Er ließ uns vor Gefahren fliehen oder schnell handeln. Heute wird er oft durch ganz andere „Gefahren“ ausgelöst – E-Mails, ständige Benachrichtigungen, ein überfüllter Kalender.

Das Problem: Unser Körper macht keinen großen Unterschied zwischen einem Löwen, der uns jagt, und einer Präsentation, die morgen fertig sein muss. Die Stresshormone Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, Herzfrequenz und Atmung steigen, Muskeln spannen sich an. Wenn dieser Zustand zu lange anhält, ohne dass wir echte Erholungspausen einlegen, kippt er in Überforderung – egal, wie stark oder organisiert du bist.


Psychologische Gründe: Erwartungen, Perfektionismus & Vergleich

Überforderung entsteht nicht nur durch äußere Umstände, sondern auch durch unsere innere Haltung.

  • Erwartungen: Wir wollen allen Rollen gerecht werden – Partner:in, Elternteil, Freund:in, Mitarbeiter:in, vielleicht auch Pfleger:in für Angehörige.

  • Perfektionismus: „Gut genug“ fühlt sich nicht ausreichend an, also investieren wir mehr Zeit und Energie, als realistisch ist.

  • Vergleich: Wir sehen andere, die scheinbar alles im Griff haben, und setzen unsere Messlatte noch höher.

Dieses Zusammenspiel führt zu einem ständigen „Ich müsste…“-Gefühl. Doch niemand kann dauerhaft über seinen Energielevel hinaus arbeiten, ohne dass der Körper irgendwann Stop sagt.


Gesellschaftliche Gründe: Leistungsdruck & ständige Erreichbarkeit

Wir leben in einer Kultur, in der Pausen oft nicht als Erholung, sondern als Unterbrechung gesehen werden. Wer immer erreichbar ist, gilt als engagiert. Wer nach Feierabend nicht auf Nachrichten reagiert, muss sich rechtfertigen.

Dazu kommt: Viele Jobs (und auch private Verpflichtungen) haben keinen klaren „Feierabend“ mehr. Die Arbeit, die mentalen Aufgaben und die emotionale Last begleiten uns bis ins Bett – und manchmal sogar in den Schlaf. Kein Wunder, dass wir irgendwann das Gefühl haben, nicht mehr hinterherzukommen.


Mini-Fazit: Überforderung ist nicht der Beweis, dass du zu schwach bist. Sie ist das logische Ergebnis eines Systems, das mehr fordert, als langfristig gesund ist. Dein Job ist nicht, „härter zu werden“, sondern deine Ressourcen zu schützen und deinen inneren Akku regelmäßig aufzuladen.

Die besonderen Stressfaktoren im Winter & Jahresendspurt

Weniger Tageslicht & Vitamin-D-Mangel

Der Winter bringt nicht nur kältere Temperaturen, sondern auch kürzere Tage. Das wenige Tageslicht beeinflusst unseren Biorhythmus – und damit auch unsere Stimmung und Energie.
Weniger Licht bedeutet: Dein Körper produziert mehr Melatonin (das Schlafhormon) und oft weniger Serotonin (das Wohlfühlhormon). Das kann zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und sogar leichten Winterdepressionen führen. Selbst Alltagsaufgaben, die dir im Sommer leichtfallen, fühlen sich jetzt schwerer an.

Wenn dann noch ein prall gefüllter Kalender dazukommt, ist das wie ein zusätzlicher Gewichtssack, den du tragen musst. Dein Akku lädt langsamer, aber du verbrauchst mehr Energie – eine ungünstige Mischung.


Feiertags- und Familienerwartungen

Der Dezember ist für viele der „emotional vollste“ Monat des Jahres. Weihnachtsvorbereitungen, Geschenke, Treffen mit Familie oder Freunden – das klingt schön, ist aber oft eine organisatorische und emotionale Hochleistung.

Und dann sind da noch die unausgesprochenen Erwartungen:

  • „Das Fest soll perfekt sein.“

  • „Alle sollen sich verstehen.“

  • „Ich muss es allen recht machen.“

Diese inneren und äußeren Ansprüche können selbst bei harmonischen Familien für Druck sorgen – und bei angespannten Beziehungen wird’s schnell doppelt anstrengend.


Jahresbilanz im Job oder privat – der innere Abschlussdruck

Das Jahresende fühlt sich für viele wie ein unsichtbarer Abgabetermin an. Selbst wenn niemand es laut ausspricht, spüren wir den Druck: „Bis Silvester muss alles fertig sein.“

  • Projekte im Job abschließen

  • Vorsätze abhaken oder zumindest „noch schnell anfangen“

  • Ordnung ins Zuhause bringen

  • Rechnungen und Papierkram erledigen

Dieser Abschlussdruck kommt oft oben drauf zu einem ohnehin hohen Alltagspensum. Das Ergebnis: Wir rennen in den letzten Wochen des Jahres schneller, obwohl unsere Energie durch die Winterbedingungen eigentlich niedriger ist.


Mini-Fazit: Jahresendstress + Winter = perfekte Mischung für Überforderung.
Das zu erkennen, ist der erste Schritt, um bewusst gegenzusteuern – statt einfach nur auf „Durchhalten“ zu setzen.

Pastellfarbene Winter-Infografik mit sieben Icons für weniger Überforderung – Atmung, Fragen stellen, Spaziergang, Bildschirmzeit reduzieren, Sonnenlicht, Journaling und kleine Entscheidungen

7 Wege, sanft aus der Überforderung auszusteigen

1. Sofort-Stopp: 3 tiefe Atemzüge, bevor du reagierst

Das klingt banal, wirkt aber sofort. Wenn du merkst, dass dein Puls steigt oder deine Gedanken rasen, halte kurz inne. Atme 4 Sekunden ein, halte den Atem 7 Sekunden und atme 8 Sekunden aus. Wiederhole das drei Mal.
Diese kurze Unterbrechung signalisiert deinem Nervensystem: „Es ist gerade keine echte Gefahr da.“ Dein Körper fährt langsam aus dem Alarmmodus herunter – und Entscheidungen fallen leichter.


2. Klarheitsfragen stellen (Mini-Mindset-Reset anreißen)

Bevor du in Gedanken oder To-dos versinkst, stell dir diese drei Fragen:

  1. Was ist hier gerade Fakt?

  2. Welche Geschichte erzähle ich mir darüber?

  3. Was fühle ich wirklich?

Diese Mini-Reflexion holt dich raus aus dem Gefühl, alles sei gleich wichtig (oder gleich schlimm). Genau dieses Prinzip steckt auch im Mini-Mindset-Reset (0 €), den du dir als handliche Anleitung sichern kannst – perfekt für den Alltag.


3. Winterfreundliche Bewegung – sanft, aber wirkungsvoll

Überforderung fühlt sich oft auch körperlich wie ein „Zuviel“ an. Bewegung hilft, überschüssige Stresshormone abzubauen. Das muss kein Workout sein – ein Spaziergang in der Mittagspause, sanftes Yoga oder ein paar Dehnübungen reichen, um dich wieder mehr in deinem Körper zu verankern. Bonus: Bewegung im Freien gibt dir zusätzlich Licht, das deine Stimmung hebt.


4. Reiz-Detox – Nachrichten & Social Media bewusst dosieren

Ständige Benachrichtigungen halten dein Nervensystem im Alarmzustand. Lege feste Zeiten für News- und Social-Media-Check-ins fest. Schalte Push-Mitteilungen aus, damit du nicht bei jeder Vibration aus dem Flow gerissen wirst. Dein Kopf wird es dir danken – und deine innere Ruhe wächst spürbar.


5. Licht & Wärme als tägliche Energiequelle nutzen

Licht wirkt stimmungsaufhellend und unterstützt deinen Biorhythmus. Wenn möglich, geh morgens kurz ans Tageslicht. Falls das nicht geht, kann eine Tageslichtlampe helfen. Wärme wirkt zusätzlich entspannend – ein heißes Bad, eine Wärmflasche oder einfach ein warmer Pulli können wie eine kleine Umarmung von innen sein.


6. Journaling-Light: 3-Minuten-Check-in

Auch hier gilt: Du musst kein seitenlanges Tagebuch führen. Schreibe drei kurze Sätze:

  • Heute fühle ich …

  • Grund dafür ist …

  • Damit es leichter wird, tue ich jetzt …

Diese Mini-Übung bringt Ordnung in deine Gedanken, ohne dich zu überfordern – und ist ein sanfter Einstieg, wenn du später tiefer mit Schreiben arbeiten möchtest.


7. Mini-Entscheidungen sofort treffen, um mentalen Ballast zu reduzieren

Jede unerledigte Mini-Aufgabe ist wie ein offener Tab in deinem Kopf. Entscheide kleine Dinge sofort:

  • Kurze Mails gleich beantworten

  • Sofort festlegen, ob du zu einer Einladung gehst

  • Direkt entscheiden, ob etwas auf die To-do-Liste kommt oder gestrichen wird

Jede kleine Entscheidung schafft ein bisschen mehr Platz in deinem Kopf – und dieser Platz fühlt sich nach Klarheit an.

Mini-Mindset-Reset – dein 5-Minuten-Rettungsanker

So funktioniert er: Atmen, Fragen, Loslassen, Handeln

Der Mini-Mindset-Reset ist dein Notfallknopf, wenn du merkst, dass dein Kopf zu laut und dein Herz zu schwer wird. Er dauert nur wenige Minuten, kann aber deinen gesamten Tag verändern – weil er dich aus dem Autopilot herausholt.

Schritt 1 – Atmen:
Atme 4 Sekunden tief ein, halte den Atem 7 Sekunden und atme 8 Sekunden aus. Wiederhole diesen Zyklus drei Mal. Das beruhigt dein Nervensystem und reduziert sofort das Stresslevel.

Schritt 2 – Fragen:
Stelle dir nacheinander diese drei Klarheitsfragen:

  1. Was ist hier gerade Fakt – ohne Interpretationen?

  2. Welche Geschichte erzähle ich mir darüber?

  3. Was fühle ich wirklich in diesem Moment?

Schritt 3 – Loslassen:
Identifiziere den Teil der Situation, den du nicht beeinflussen kannst – und lass ihn bewusst los. Manchmal reicht es, innerlich zu sagen: „Darum kümmere ich mich jetzt nicht.“

Schritt 4 – Handeln:
Frag dich: „Was macht es jetzt 10 % leichter?“ – und setze genau das sofort um.


Sofort spürbare Effekte im Alltag

  • Gedanken werden klarer, weil du Fakten von Interpretationen trennst.

  • Körper entspannt sich, weil der Atemrhythmus den Stressmodus verlässt.

  • Gefühl von Kontrolle kehrt zurück, weil du einen kleinen, machbaren Schritt gehst.

Viele berichten, dass sie schon nach der ersten Anwendung ruhiger reagieren können – egal ob im Jobstress, bei Familienkonflikten oder an vollen Tagen im Dezember.


Hol dir den Mini-Mindset-Reset (0 €)

Damit du diesen Rettungsanker jederzeit griffbereit hast, habe ich ihn als kompaktes PDF erstellt:

  • Schritt-für-Schritt-Anleitung für die 5-Minuten-Routine

  • Mini-Reflexionsfelder für deine Gedanken

👉 Hier sichern und heute noch ausprobieren.

Mach daraus gerne eine 7-Tage-Challenge: Wende ihn täglich mindestens einmal an und beobachte, wie sich dein Energielevel und deine innere Ruhe verändern.

Gemütliche Wintermorgen-Szene mit Teetasse, Strickdecke und Sonnenlicht durch vereistes Fenster, sanfte Creme- und Rosatöne

Sanft vertiefen – mit „Schreib dich frei“

Warum Schreiben hilft, Gefühle zu entwirren

Manchmal reicht ein kurzer Reset-Moment, um wieder klarer zu sehen. Aber es gibt auch Themen, die tiefer sitzen – Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehen, Gefühle, die sich nicht so leicht benennen lassen. Genau hier kann Schreiben zur inneren Landkarte werden.

Wenn du schreibst, verlangsamst du automatisch deinen Denkprozess. Worte fließen nicht so schnell wie Gedanken – und genau diese Verlangsamung gibt deinem Kopf Raum, Ordnung zu schaffen. Du merkst beim Schreiben oft, dass ein Problem anders aussieht, wenn es schwarz auf weiß vor dir liegt. Du entdeckst neue Perspektiven und kannst leichter erkennen, was wirklich zählt.


Für wen der Kurs besonders wertvoll ist

Der Kurs „Schreib dich frei“* ist perfekt, wenn du:

  • das Gefühl hast, im Gedankenkarussell festzustecken

  • deine Gefühle klarer verstehen und benennen möchtest

  • dir eine sanfte, geführte Schreibroutine wünschst, die sich leicht in den Alltag einfügt

  • auch in stressigen Zeiten einen sicheren Raum für dich selbst haben willst

  • Lust hast, dein inneres Chaos in etwas Klares, Greifbares zu verwandeln – ohne stundenlang zu schreiben

Es geht dabei nicht um „schönes“ Schreiben, sondern ums Ehrlichsein mit dir selbst.


Einladung, mehr über den Kurs zu erfahren

Wenn du spürst, dass dir Schreiben helfen könnte, tiefer in deine eigene Klarheit zu kommen, dann schau dir „Schreib dich frei“ gerne in Ruhe an.
Nimm dir Zeit, die Inhalte durchzulesen, und fühl hinein, ob es zu deiner aktuellen Situation passt. Vielleicht ist es genau der sanfte Anstoß, den du brauchst, um dir regelmäßig diese Klarheitsmomente zu schenken – nicht nur im Jahresendspurt, sondern das ganze Jahr über.

*(Hinweis: Dies ist eine persönliche Empfehlung mit , siehe Fußnote.)

Erste Schritte heute – ohne Druck

Wähle nur einen Selbstfürsorge-Impuls für diese Woche

Einer der größten Fehler im Umgang mit Überforderung ist, alles auf einmal ändern zu wollen. Das führt fast immer dazu, dass wir nach kurzer Zeit aufgeben – und uns dann noch schlechter fühlen.
Deshalb: Entscheide dich für einen kleinen Impuls, der dich durch die Woche begleitet.

Das könnte sein:

  • Jeden Morgen drei tiefe Atemzüge nehmen, bevor du dein Handy entsperrst.

  • Jeden Mittag die drei Klarheitsfragen aus dem Mini-Mindset-Reset stellen.

  • Jeden Abend eine Sache notieren, die heute gut war.

Kleine Schritte sind keine Zeitverschwendung – sie sind die Bausteine für echte, nachhaltige Veränderungen.


Dein persönliches „Warum“ immer im Blick behalten

Schreibe auf, warum du mehr Ruhe und Klarheit in deinem Leben haben möchtest.
Frage dich:

  • Wie möchte ich mich fühlen?

  • Welche Dinge werden leichter, wenn ich nicht mehr ständig am Limit bin?

Platziere diese Antwort an einem Ort, den du oft siehst – Kühlschrank, Spiegel oder Handyhintergrund. Dein „Warum“ ist wie ein innerer Anker, der dich zurückholt, wenn dich der Alltag wieder einholt.


Bonus: Überforderung im Familien- oder Arbeitsalltag entschärfen

Grenzen wahrnehmen und klar kommunizieren

Gerade in der Familie oder im Job ist es leicht, dass deine eigenen Bedürfnisse hinten runterfallen. Je klarer du deine Grenzen kennst, desto leichter kannst du sie auch wahren.

  • Frühwarnsystem: Achte auf erste Anzeichen von Überlastung wie Anspannung oder Gereiztheit.

  • Mini-Pause: Reagiere nicht sofort, wenn dich jemand um etwas bittet – gönn dir einen Moment, um zu prüfen, ob es für dich machbar ist.

  • Klare Ansagen: Formuliere nicht nur, was nicht geht, sondern biete auch eine machbare Alternative an.


Erwartungen liebevoll, aber bestimmt neu setzen

Oft entsteht Überforderung nicht durch die Aufgabe selbst, sondern durch die Erwartung, wie sie erledigt werden soll.

  • Kommuniziere ehrlich, was du leisten kannst – und was nicht.

  • Beziehe andere in Lösungen ein, statt alles allein zu tragen.

  • Erinnere dich: Es ist in Ordnung, Hilfe anzunehmen oder Aufgaben zu delegieren.


Fazit

Überforderung ist kein Beweis für persönliche Schwäche. Sie ist ein Signal deines Körpers und deiner Seele, dass gerade mehr Energie abfließt, als nachkommt. Besonders im Jahresendspurt und in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, diese Signale ernst zu nehmen – und bewusst gegenzusteuern.

Mit kleinen Routinen, klaren Grenzen und Tools wie dem Mini-Mindset-Reset kannst du Schritt für Schritt wieder mehr Ruhe und Stabilität in deinen Alltag bringen. Und wenn du Lust hast, tiefer einzutauchen, kann „Schreib dich frei“* dich dabei begleiten, innere Klarheit zu einem festen Teil deines Lebens zu machen.

Ich empfehle dir nur Produkte und Kurse, hinter denen ich wirklich stehe. Einige davon sind sogenannte Affiliate-Links – wenn du über sie etwas buchst, unterstützt du meine Arbeit. Danke dir von Herzen 💛.*