Ostern sollte schön sein.
Und trotzdem endet es oft im Chaos.
Eigentlich ist die Vision in unseren Köpfen wunderschön: Die Kinder suchen lachend ihre Nester, die Sonne scheint, danach sitzen alle entspannt beim Osterbrunch.
Die Realität?
Die Kinder sind nach Zucker und Aufregung völlig überdreht. Das Wohnzimmer versinkt im Chaos aus Geschenkpapier und Gras-Deko. Und du stehst in der Küche, versuchst das Osterlamm zu retten – während deine Zündschnur immer kürzer wird.
Ostern ist oft ein Brennglas für den Mental Load in Familien. Wir wollen es besonders schön machen. Und laden uns dabei so viel auf, dass am Ende keiner mehr entspannt ist.
Wie fühlst du dich meistens am Ostersonntag gegen 18 Uhr?
Genau.
Aber es geht auch anders. Hier ist dein Fahrplan, wie du Ostern dieses Jahr mit Herz und Struktur erlebst – ohne dass jemand die Nerven verliert.
1. Die Erwartungs-Falle: Perfekt ist der Feind von Gut
Warum setzen wir uns an Feiertagen so unter Druck?
Wir glauben, wir müssten alles neu erfinden. Das 5-Gänge-Menü. Handbemalte Eier nach Pinterest-Vorlage. Ein perfekt sauberes Haus.
Stopp.
Den Kindern ist es egal, ob der Brunch perfekt ist. Sie wollen eine entspannte Mama. Zeit zum Suchen. Lachen. Aufmerksamkeit.
Such dir eine Sache aus, die dir wichtig ist. Eine.
Der Rest darf auf Sparflamme laufen.
Fertiger Hefezopf schmeckt auch – wenn er mit Ruhe gegessen wird.
2. Routine schlägt Aufregung
Feiertage bedeuten für Kinder: Alles ist anders. Das verunsichert.
Wenn dann noch Zucker, Besuch und hohe Erwartungen dazukommen, ist der Meltdown oft nur eine Frage der Zeit.
Versuch, die Eckpunkte eurer Routine beizubehalten.
Ähnliche Schlafenszeiten. Gewohnte Rituale. Klare Abläufe.
Struktur beruhigt das Nervensystem – auch an Feiertagen.
3. Die Emotionsskala: Dein Rettungsanker an Feiertagen
An Ostern knallt es oft nicht, weil jemand „schwierig“ ist.
Sondern weil Gefühle überlaufen.
Überdreht sein ist für Kinder anstrengend. Genau hier hilft es, Gefühle sichtbar zu machen.
Frage zwischendurch:
„Wo stehst du gerade? Grün, Gelb oder Rot?“
Allein dieses Einchecken nimmt Druck raus – bevor es eskaliert.

Wenn du dieses Jahr nicht wieder alles alleine stemmen willst, brauchst du einen klaren Plan.
Schritt 1: Ruhe bewahren (0 €)
Wochenplan & Emotionsskala
Hol dir mein Set für Familien. Plane die Feiertage strukturiert vor und nutze die Emotionsskala, um Meltdowns frühzeitig abzufangen.
Schritt 2: Struktur behalten
Wenn dich die komplette Organisation rund um das Fest stresst, spar dir Stunden Denkarbeit.
Die fertigen Checklisten der Haushaltsfee* helfen dir, nichts zu vergessen – ohne alles selbst neu zu planen.
Du musst Ostern nicht allein managen.
4. Die Nestsuche: Weniger ist mehr
Wir machen aus Ostern oft ein „kleines Weihnachten“.
Zu viele Geschenke bedeuten zu viele Reize. Und am Ende spielt niemand wirklich mit etwas.
Konzentriere dich auf wenige Dinge. Vielleicht etwas zum Basteln. Etwas für draußen. Ein schönes Buch.
Der Fokus sollte auf dem Erlebnis liegen.
Nicht auf der Menge im Nest.
5. Das Nach-Ostern-Tief vermeiden
Oft sind wir am Ostermontag komplett erschöpft.
Nicht, weil Ostern schlimm war.
Sondern weil wir keine Pausen eingeplant haben.
Setz dir bewusst stille Inseln.
30 Minuten ohne Programm. Ohne Input. Ohne Erwartungen.
Auch Kinder dürfen lernen, dass Pause dazugehört.

Bonus-Tipp: Den Mental Load teilen
Ostern ist kein Solo-Projekt.
Du bist nicht die Eventmanagerin deiner Familie.
Wer deckt den Tisch?
Wer versteckt die Eier?
Wer räumt auf?
Schreib es auf. Verteile es.
Wenn du alles allein trägst, ist Frust vorprogrammiert.
👉 Hier hilft dir mein Starterpaket für 0 €, um Aufgaben endlich klar zu verteilen.
Fazit: Es muss nicht perfekt sein
Ein schönes Ostern ist eines, an dem gelacht wird.
Auch wenn ein Ei nicht gefunden wird.
Auch wenn der Kuchen zu dunkel ist.
Auch wenn nicht alles Instagram-tauglich aussieht.
Gönn dir selbst die Leichtigkeit, die du dir für deine Familie wünschst.
Welcher Teil der Osterplanung stresst dich am meisten?
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