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Moodboard mit ausgeschnittenen Bildern, Notizbuch, Schere und Washi-Tape in Pastellfarben, moderner Textoverlay „Moodboard erstellen – So gestaltest du deine Vision mit Bildern & Worten“.

Ideenchaos im Kopf?

Kennst du das, wenn dein Kopf sich anfühlt wie eine überfüllte Pinnwand – überall kleben Gedanken, Bilder, To-dos, aber nichts ergibt ein klares Bild? Du hast zig Ideen, doch sie bleiben unsortiert und machen dich eher kirre als inspiriert.

Moodboard erstellen – deine Anleitung

Genau hier hilft ein Moodboard. Mit dieser Moodboard erstellen Anleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein eigenes Moodboard gestaltest. Statt dass deine Ideen im Kopf Karussell fahren, bekommst du eine Collage, die deine Wünsche und Visionen sichtbar macht. Farben, Bilder und Worte, die dir sagen: „Das ist mein Weg.“

Warum Moodboards so kraftvoll sind

Ich habe selbst erlebt, wie viel sie verändern können. Ein Moodboard hat mich einmal dazu inspiriert, meine Wohnung völlig neu zu gestalten. Ein anderes Mal war es eine Collage voller Worte, die mich in einer stressigen Zeit wieder geerdet hat. Es sind oft kleine Details – ein Bild, ein Satz, eine Farbe – und plötzlich hast du das Gefühl: Genau das brauche ich.

Keine Angst vor Basteln

Das Schöne ist: Für ein Moodboard brauchst du keine besonderen Skills. Es geht nicht um Kunst oder Perfektion. Alles, was zählt, ist dein Gefühl. Welche Bilder ziehen dich an? Welche Farben machen dich ruhig oder voller Energie? Welche Worte bringen dich zum Lächeln? Ob du dein Moodboard mit Schere und Kleber bastelst oder digital mit Canva erstellst – beides funktioniert.

Was dich in diesem Artikel erwartet

In den nächsten Abschnitten bekommst du eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Moodboard erstellen: Welche Materialien du nutzen kannst, wie du Inspiration sammelst und wie du dein Moodboard so gestaltest, dass es dich wirklich motiviert. Außerdem erfährst du, warum Moodboards und Journaling die perfekte Kombination sind.

Und wenn du sofort loslegen möchtest, habe ich etwas für dich vorbereitet: ein Printable zum Moodboard-Gestalten, das du dir für 0 € sichern kannst. Damit kannst du direkt starten – auch wenn du gerade keine Bastelmaterialien zu Hause hast.

👉 Also: Wofür willst du dein Moodboard nutzen – für dein Zuhause, deine Ziele oder deinen Alltag? Lass es uns gemeinsam herausfinden.

Was ist ein Moodboard?

Ein Moodboard ist mehr als nur eine hübsche Collage. Es ist eine Sammlung von Bildern, Farben, Worten und Symbolen, die zusammen eine Stimmung oder eine Vision sichtbar machen. Statt deine Ideen nur im Kopf herumzuwälzen, legst du sie vor dir aus – wie ein Puzzle, das plötzlich Sinn ergibt.

Ein Moodboard gestalten bedeutet, deinen Gedanken eine visuelle Form zu geben. Es ist eine einfache Methode, die dir hilft, das große Ganze zu sehen, ohne dich in Details zu verlieren.


Warum solltest du ein Moodboard erstellen?

Unser Gehirn liebt Bilder. Sie sprechen direkt Emotionen an, noch bevor wir sie bewusst einordnen können. Genau deshalb wirkt ein Moodboard so stark:

  • Es bringt Klarheit in deine Gedanken.

  • Es motiviert dich, wenn du zweifelst.

  • Es erinnert dich an deine Träume, wenn der Alltag dich überrollt.

Ein Moodboard ist wie ein persönlicher Kompass. Es zeigt dir nicht jede Abzweigung, aber es gibt dir immer wieder die Richtung zurück.


Beispiele, wie du ein Moodboard nutzen kannst

  • Alltag & Lifestyle: Du wünschst dir mehr Ruhe, Achtsamkeit und Leichtigkeit? Sammle Bilder von Natur, klare Farben und Worte wie „Balance“ oder „Gelassenheit“.

  • Wohnen & Einrichten: Überfordert von tausend Deko-Ideen? Mit einem Moodboard erkennst du schnell, ob du eher der „Scandi“-Typ bist oder dich bunte Boho-Elemente glücklich machen.

  • Business & Projekte: Designerinnen, Bloggerinnen und Unternehmer starten oft mit einem Moodboard, weil es das Fundament für Markenfarben, Stil und Vision legt.

  • Ziele & Visionen: Ein Moodboard ist spielerischer als ein klassisches Visionboard. Es muss nicht schon das Endziel zeigen – es reicht, wenn es die Stimmung einfängt, die du dir wünschst.


Moodboard vs. Visionboard – der Unterschied

Der Unterschied liegt im Fokus:

  • Ein Visionboard zeigt klare Ziele – etwa das Traumhaus, die Weltreise oder den Wunschjob.

  • Ein Moodboard sammelt Eindrücke und Stimmungen. Es ist freier, weniger zielorientiert und deshalb oft leichter für den Einstieg.

Beides ergänzt sich wunderbar: Das Moodboard bringt dich ins Spüren, das Visionboard ins konkrete Handeln.

Wenn du heute ein Moodboard erstellen würdest – was würdest du lieber einfangen:
eine Stimmung (z. B. Ruhe, Kreativität, Abenteuer) oder
ein klares Ziel (z. B. deine nächste Reise, dein Traumzimmer)?

👉 Als Nächstes schauen wir uns an, ob ein Moodboard für dich besser analog mit Schere und Kleber oder digital mit Tools wie Canva passt.

Minimalistisches Moodboard-Flatlay in Pastellfarben mit Fotos, Klebezetteln, Schere und Kleber, ästhetisch arrangiert auf weißem Hintergrund.

Digital oder analog – welches Moodboard passt zu dir?

Analoge Moodboards erstellen: spüren, basteln, kreativ loslassen

Ein klassisches Moodboard entsteht mit Schere, Kleber und Papier. Du blätterst durch Zeitschriften, schneidest aus, was dich anspricht, und klebst es zu einer Collage zusammen. Viele lieben diesen Prozess, weil er entschleunigt und die Hände beschäftigt. Es fühlt sich fast wie eine kleine Selfcare-Einheit an.

Das Schöne: Du hast etwas Greifbares in der Hand. Dein Moodboard hängt anschließend an der Wand, steht eingerahmt auf deinem Schreibtisch oder begleitet dich in einem Notizbuch. So siehst du es täglich – ohne erst ein Programm öffnen zu müssen.

Analoge Moodboards sind perfekt für alle, die Lust haben, Materialien zu spüren und bewusst Zeit für ihre Kreativität zu nehmen.


Digitale Moodboards erstellen: flexibel, modern, endlos erweiterbar

Wenn du eher der schnelle Typ bist oder keine Lust auf Schnipsel-Chaos hast, könnte ein digitales Moodboard besser zu dir passen. Mit Tools wie Canva, Pinterest oder Milanote kannst du Bilder sammeln, Texte hinzufügen und Farbwelten ausprobieren – alles per Klick.

Das Besondere: Online stehen dir praktisch unendlich viele Inspirationen zur Verfügung. Vielleicht suchst du gerade Ideen für dein Schlafzimmer-Redesign – auf Pinterest findest du hunderte Beispiele, die dich sofort ansprechen. Im nächsten Schritt reduzierst du sie dann auf das, was dich wirklich berührt.

Ein digital erstelltes Moodboard hat klare Vorteile:

  • Du kannst es jederzeit anpassen oder erweitern.

  • Es ist ideal, wenn du deine Ideen mit anderen teilen willst.

  • Du brauchst keine Materialien und kannst sofort loslegen.


Beide Varianten kombinieren

Du musst dich nicht entscheiden. Viele nutzen erst ein digitales Moodboard, um Inspirationen zu sammeln, und drucken die besten Bilder dann aus, um daraus eine analoge Collage zu basteln. So hast du die Flexibilität der Online-Welt und gleichzeitig etwas Greifbares, das dich täglich begleitet.

Was würde dir mehr Freude machen:
dich mit Schere und Kleber an den Tisch zu setzen –
oder mit ein paar Klicks auf Pinterest und Canva dein Moodboard erstellen?

👉 Im nächsten Schritt schauen wir uns an, welche Materialien du für dein Moodboard wirklich brauchst – und wie du schon mit wenigen Basics starten kannst.

Materialien für dein Moodboard

Moodboard erstellen – die Basics für dein analoges Board

Um ein Moodboard zu erstellen, brauchst du keine teure Ausstattung. Mit ein paar einfachen Dingen kannst du sofort loslegen:

  • Zeitschriften & Magazine: Perfekt, um Bilder auszuschneiden, die dich spontan ansprechen.

  • Druckerbilder: Such dir Fotos oder Zitate online aus und drucke sie in deiner Wunschgröße aus.

  • Bastelschere* – eine gute Schere spart dir Frust. Keine ausgefransten Ränder, sondern saubere Kanten für eine Collage, die wirklich schön aussieht.

  • Kleber* – am besten einen, der stark hält und keine Wellen macht. So bleibt dein Moodboard stabil und lange ansehnlich.

  • Farbige Papiere & Karton: Sie setzen Akzente und helfen, deine Collage zu strukturieren.

  • Posterrahmen A4* – ideal, wenn du dein fertiges Moodboard dekorativ aufstellen oder aufhängen willst.

👉 Tipp: Vieles davon hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Fang klein an – und erweitere deine Sammlung erst, wenn dich das Moodboard-Fieber richtig packt.


Extras für mehr Kreativität

Wenn du dein Moodboard persönlicher gestalten möchtest, probier es mit:

  • Washitape & Sticker: Spielerische Details, die sofort Leben in deine Collage bringen.

  • Stifte & Marker: Um Schlagworte, Affirmationen oder kleine Zeichnungen einzubauen.

  • Naturmaterialien: Stoffstücke, getrocknete Blumen oder Postkarten – alles, was dich inspiriert, darf aufs Board.


Materialien für ein digitales Moodboard

Für ein digitales Moodboard brauchst du fast nichts außer deinem Gerät:

  • Laptop, Tablet oder Handy – bequem von der Couch aus.

  • Pinterest: Perfekt, um Ideen zu sammeln.

  • Canva: Ideal, um dein Moodboard visuell zusammenzustellen.

  • Milanote: Für größere Projekte, bei denen du auch mit anderen zusammenarbeitest.

Ein digital erstelltes Moodboard ist flexibel: Du kannst es jederzeit anpassen, neue Bilder hinzufügen und deine Collage sogar ausdrucken. Stell dir vor, du sitzt abends gemütlich mit einer Tasse Tee auf dem Sofa und pinnst deine Visionen direkt online – schneller geht’s kaum.


Spar-Tipp für den Start

Bevor du viel Geld in Bastelshops oder digitale Tools steckst, beginne mit dem, was du hast. Ein alter Zeitschriftenstapel, ein Kleber und ein Stück Karton reichen für den Anfang völlig aus. Schritt für Schritt kannst du dir dann die passenden Moodboard-Materialien zulegen.

Wenn du heute starten würdest – würdest du dir lieber Schere und Kleber schnappen
und ein analoges Moodboard basteln oder
sofort mit Canva und Pinterest ein digitales Moodboard erstellen?

👉 Jetzt, wo du die passenden Materialien kennst, kommt der spannendste Teil: die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du dein Moodboard erstellst – von der ersten Idee bis zur fertigen Collage.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellst du dein Moodboard

Ein Moodboard zu erstellen klingt erstmal simpel – und genau das ist das Schöne daran. Mit ein paar klaren Schritten verwandelst du Gedankenchaos in eine inspirierende Collage, die dich wirklich motiviert. Diese Moodboard erstellen Anleitung führt dich von der ersten Idee bis zum fertigen Board, das dich jeden Tag begleitet.


1. Finde dein Thema

Bevor du loslegst, brauchst du einen roten Faden. Frag dich: Wofür möchte ich mein Moodboard erstellen?

  • Alltag & Lifestyle: Mehr Ruhe, Selfcare oder Motivation für eine neue Routine? Dann könnte dein Moodboard Bilder von Natur, sanften Farben und Zitaten wie „Balance“ oder „Ich darf loslassen“ enthalten.

  • Wohnideen: Überfordert von tausend Deko-Ideen? Mit einem Moodboard erkennst du schnell, ob du eher minimalistisch denkst oder dich bunte Boho-Elemente glücklich machen.

  • Business & Projekte: Du willst eine Marke oder ein Projekt starten? Ein Moodboard hilft, Farben, Schriften und den Vibe festzulegen.

  • Persönliche Visionen: Ziele für das Jahr, neue Gewohnheiten oder ein Traum, den du endlich angehen willst.

👉 Beispiel: Wenn dein Alltag gerade stressig ist, könntest du ein Moodboard voller Ruhe-Bilder gestalten: Strandaufnahmen, helle Pastelltöne, Affirmationen wie „Ich atme durch“.


2. Sammle Inspiration

Jetzt darfst du dich austoben. Sammle, was dich spontan anspricht – ohne zu viel zu filtern.

  • Analog: Blättere durch Magazine, schneide Bilder und Wörter aus. Pack am besten alles in eine kleine Box oder Mappe.

  • Digital: Nutze Pinterest, um Ideen zu speichern, oder Screenshots für alles, was dich anspricht.

  • Aus dem Alltag: Fotos vom Handy, Postkarten, Stoffreste oder Lieblingsfarben.

👉 Tipp: Lieber erstmal zu viel sammeln. Später reduzierst du konsequent.

⚠️ Fehler, den viele machen: Sie sammeln wochenlang und verlieren den Überblick. Setz dir lieber ein Zeitlimit von 1–2 Stunden – sonst hast du am Ende 200 Bilder und keinen Plan.


3. Wähle Bilder & Worte bewusst

Nun kommt die wichtigste Phase: das Reduzieren.

  • Lege deine Bilder aus (oder öffne deine digitale Sammlung).

  • Frag dich bei jedem Stück: Spiegelt das wirklich meine Stimmung oder mein Ziel wider?

  • Reduziere gnadenlos. Lieber 8–12 Bilder, die dich wirklich berühren, als 50, die dich überfrachten.

Ergänze dein Moodboard mit Worten oder Zitaten: kurze Begriffe, die dich emotional packen – z. B. „Leichtigkeit“, „Klarheit“, „Mut“.

👉 Beispiel: Wenn dein Ziel mehr Energie ist, passen Bilder von Sonnenaufgängen, dynamische Farben wie Orange oder Rot und Worte wie „Aufbruch“.

⚠️ Fehler, den viele machen: Sie nehmen alles, was „schön“ aussieht. Aber ein Moodboard ist keine Deko – es soll dich emotional treffen.


4. Gestalte dein Moodboard

Jetzt geht’s ans Anordnen.

  • Analog: Lege deine Bilder auf einen Karton oder ein großes Blatt. Spiel mit Farben und Positionen, bis es stimmig wirkt. Erst dann klebst du fest – am besten mit einem Kleber*, der keine Wellen macht. Für saubere Kanten ist eine gute Bastelschere* Gold wert.

  • Digital: Nutze Canva oder Milanote. Dort kannst du Bilder verschieben, Farbflächen einfügen und mit Schriften experimentieren.

👉 Tipp: Dein Moodboard muss nicht perfekt sein. Es geht nicht um Symmetrie, sondern darum, dass du beim Anblick ein klares Gefühl hast.


5. Ergänze Farben und Strukturen

Neben Bildern und Worten machen Farben den Unterschied.

  • Hell & ruhig: Pastelltöne, Weißflächen, weiche Strukturen → ideal für Entspannung und Achtsamkeit.

  • Bunt & energiegeladen: Kräftige Farben, Muster, kontrastreiche Bilder → perfekt für Motivation und Kreativität.

  • Natürlich & erdig: Naturtöne, Holzelemente, Pflanzenmotive → für Balance und Bodenständigkeit.

Extras wie Washitape, Sticker oder kleine Stoffstücke (z. B. aus deinem Lieblingspulli) bringen Persönlichkeit ins Board.


6. Integriere dein Moodboard in den Alltag

Ein Moodboard entfaltet seine Wirkung nur, wenn du es regelmäßig siehst.

  • Hänge es sichtbar auf: über deinem Schreibtisch, an der Wand oder eingerahmt in einem Posterrahmen*.

  • Leg es in dein Journal: perfekt, wenn du es täglich beim Schreiben aufschlägst.

  • Nutze es digital: als Hintergrundbild auf Laptop oder Handy.

👉 Tipp: Mach dir ein kleines Ritual daraus. Schau dein Moodboard jeden Morgen kurz an – nur 30 Sekunden reichen, um dich auf deine Richtung einzuschwingen.

⚠️ Fehler, den viele machen: Sie basteln ein Moodboard, stecken es in eine Schublade – und wundern sich, warum es nichts bringt. Sichtbarkeit ist alles.

Wenn dein Moodboard jetzt fertig wäre – wo würdest du es platzieren,
damit es dich jeden Tag motiviert?
An der Wand, im Journal oder digital auf deinem Handy?

👉 Damit hast du jetzt alle Schritte, um ein Moodboard zu erstellen, das dich wirklich inspiriert. Im nächsten Teil zeige ich dir, warum Moodboards und Journaling die perfekte Kombination sind – und wie du beide Methoden nutzen kannst, um deine Vision noch klarer und stärker zu machen.

Infografik Moodboard erstellen Anleitung: Bilder sammeln, Farben wählen, Elemente anordnen, Zitate hinzufügen, Moodboard aufhängen – in Pastellfarben.

Moodboard & Journaling – die perfekte Kombi

Warum Bilder und Worte zusammengehören

Ein Moodboard ist visuell, Journaling ist schriftlich – und beides zusammen ist unschlagbar. Die Kombination aus Moodboard erstellen und Journaling verbindet Bilder mit Gedanken. Dein Moodboard zeigt dir die großen Linien – die Stimmung, die Richtung, die Vision. Journaling vertieft das Ganze und macht sichtbar, was in dir passiert, wenn du dein Moodboard ansiehst.

Manchmal reicht ein Blick auf deine Collage, und sofort kommen Gefühle hoch. Journaling fängt diese Gefühle ein und übersetzt sie in Worte. So wird dein Moodboard nicht nur eine Collage, sondern ein Spiegel deiner inneren Welt.


Journaling-Fragen für dein Moodboard

Damit dein Moodboard lebendig bleibt, lohnt es sich, regelmäßig kurze Reflexionen zu schreiben. Hier ein paar Fragen, die dir dabei helfen:

  • Wie fühle ich mich, wenn ich mein Moodboard anschaue?

  • Welches Bild oder Wort spricht mich heute am meisten an – und warum?

  • Welche Sehnsucht oder welches Ziel erkenne ich in meinem Moodboard?

  • Welche kleine Handlung könnte ich heute tun, um diesem Gefühl näherzukommen?


Beispiele: Moodboard & Journaling im Alltag

  • Selfcare-Moodboard: Du sammelst Bilder von Natur, Kerzen und ruhigen Farben. Im Journaling schreibst du dazu: „Welche 10 Minuten Me-Time kann ich mir heute gönnen?“

  • Familien-Moodboard: Du klebst Fotos von gemeinsamen Spielen oder Ausflügen. Im Journal reflektierst du: „Welche Familienmomente möchte ich stärker leben – und wie kann ich sie einplanen?“

  • Business-Moodboard: Farben, Logos, inspirierende Zitate. Dein Journal ergänzt: „Wie möchte ich, dass sich meine Marke anfühlt?“

Diese Kombination sorgt dafür, dass dein Moodboard nicht nur schön aussieht, sondern dich tatsächlich im Alltag begleitet.


Moodboard als Startpunkt für ein Visionboard

Viele starten mit einem Moodboard und entwickeln später ein Visionboard daraus. Während das Moodboard spielerisch Eindrücke sammelt, wird das Visionboard zielgerichtet: Hier definierst du konkrete Ziele. Journaling ist die Brücke dazwischen – es hilft, aus Eindrücken klare Schritte abzuleiten.

👉 Beispiel: Dein Moodboard zeigt Bilder vom Meer und vom Reisen. Beim Journaling merkst du: Es geht dir nicht nur um Urlaub, sondern um mehr Freiheit im Alltag. Daraus kann später ein konkretes Ziel entstehen, etwa eine längere Auszeit oder ein Jobwechsel.


Die tägliche Mini-Routine

  • Moodboard anschauen: jeden Morgen kurz innehalten, die Bilder wirken lassen.

  • Journaling ergänzen: ein bis zwei Sätze, was dich gerade besonders anspricht.

  • Reflektieren: Nach ein paar Wochen erkennst du Muster – und dein Moodboard wird zu deinem persönlichen Wegweiser.

Schon wenige Minuten reichen, um die Wirkung von Moodboard und Journaling zu verstärken.

Frag dich:
Wenn du dein Moodboard anschaust – welche Gedanken kommen dir sofort in den Kopf? Und wie könntest du diese in einem einzigen Satz in deinem Journal festhalten?

👉 Im nächsten Teil zeige ich dir konkrete Beispiele für Moodboards – von Selfcare über Familienziele bis hin zu Business-Ideen. So bekommst du Inspiration, wie vielseitig ein Moodboard aussehen kann.

Beispiele für Moodboards

Moodboards sind so vielseitig wie die Menschen, die sie erstellen. Es gibt nicht das eine perfekte Moodboard – jedes erzählt eine eigene Geschichte. Damit du dir besser vorstellen kannst, wie unterschiedlich Moodboards aussehen können, findest du hier fünf ausführliche Moodboard Beispiele und Ideen, die dich inspirieren.


Selfcare-Moodboard erstellen: Ruhe & Achtsamkeit

Ein Selfcare-Moodboard ist wie ein visuelles Anti-Stress-Tool. Du sammelst Bilder, die dich sofort runterholen: Wälder, Kerzen, eine heiße Tasse Tee, gemütliche Leseecken oder Worte wie „Ich darf loslassen“. Zusammen entsteht ein Moodboard, das dich daran erinnert, öfter mal den Pausenknopf zu drücken.

Extra-Tipp: Nutze Sticker oder Washitape, um kleine Akzente zu setzen. So wirkt das Board lebendiger und persönlicher.

Journaling-Ideen dazu:

  • „Wie kann ich heute zehn Minuten nur für mich reservieren?“

  • „Was gibt mir aktuell wirklich Ruhe?“

  • „Welches Bild auf meinem Board erinnert mich daran, langsamer zu machen?“


Familien-Moodboard gestalten: Verbindung & Nähe

Familienalltag kann voll sein – Termine, To-dos, Hausaufgaben. Ein Moodboard hilft, die schönen Seiten bewusst sichtbar zu machen. Klebe Fotos von Ausflügen, gemeinsame Mahlzeiten oder Symbole für Nähe auf. Ergänze Farben, die Wärme ausstrahlen, etwa Erdtöne oder sanftes Pastell.

Ein kleiner Posterrahmen A4* eignet sich hier perfekt, um das Familien-Moodboard gut sichtbar in der Küche oder im Wohnzimmer aufzuhängen.

Journaling-Ideen dazu:

  • „Welche Familienmomente möchte ich öfter erleben?“

  • „Wie können wir bewusst mehr gemeinsame Zeit einplanen?“

  • „Was bedeutet für mich Geborgenheit im Alltag?“

So wird dein Moodboard zum liebevollen Gegenpol zum Stress.


Wohnideen-Moodboard: Dein Zuhause neu denken

Ein Moodboard für Wohnideen ist die beste Antwort auf Pinterest-Overload. Statt dich in unzähligen Inspirationen zu verlieren, legst du Bilder von Möbeln, Farben und Materialien zusammen. Schnell erkennst du, ob du dich wirklich nach minimalistischem „Scandi“-Look sehnst oder ob dich kräftige Boho-Muster glücklicher machen.

Kreativ-Tipp: Drucke Farbflächen in deinen Wunschfarben aus oder nutze kleine Stoffreste – so wird dein Moodboard besonders realistisch.

Journaling-Ideen dazu:

  • „Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich diesen Raum betrete?“

  • „Welche Farben geben mir Energie, welche Ruhe?“

  • „Was ist mir wichtiger: Klarheit oder Gemütlichkeit?“


Business-Moodboard: Klarheit für Projekte

Gerade wenn du ein Projekt oder eine Marke aufbauen willst, ist ein Moodboard unverzichtbar. Sammle Logos, Farbpaletten, inspirierende Bilder und Zitate. Dein Moodboard zeigt dir sofort, welchen Vibe du transportieren möchtest – frisch und modern, elegant und minimalistisch oder bunt und verspielt.

Wenn du dein Business-Moodboard analog machst, investiere in eine hochwertige Bastelschere* – saubere Kanten wirken professioneller, besonders wenn du es später Kund:innen oder Partner:innen zeigst.

Journaling-Ideen dazu:

  • „Welche Emotion soll meine Marke bei anderen auslösen?“

  • „Wie soll mein Projekt in drei Worten beschrieben werden?“

  • „Welche Werte möchte ich nach außen sichtbar machen?“


Moodboard für Ziele & Visionen

Ein Visionen-Moodboard ist oft offener und freier. Du sammelst Bilder von Sehnsuchtsorten, Gewohnheiten oder Lebensgefühlen – vielleicht Meer, Reisen, ein entspannter Alltag oder sportliche Ziele. Es geht nicht darum, alles schon genau festzulegen, sondern die Richtung zu spüren.

Beispiel: Du klebst Bilder von Bergen und Natur auf. Beim Journaling merkst du: Es geht dir nicht nur ums Wandern, sondern um das Gefühl von Freiheit und Weite.

Journaling-Ideen dazu:

  • „Welche Sehnsucht erkenne ich, wenn ich dieses Moodboard anschaue?“

  • „Welchen kleinen Schritt könnte ich heute tun, um dieser Vision näherzukommen?“

  • „Welches Bild löst bei mir die stärkste Emotion aus?“

Welches dieser Moodboard Beispiele spricht dich am meisten an –
Selfcare, Familie, Wohnen, Business oder Visionen?
Vielleicht inspiriert dich auch eine Mischung, die genau zu deinem Leben passt.

👉 So vielfältig Moodboards sind, so leicht macht man auch typische Fehler. Im nächsten Teil zeige ich dir, welche häufigen Fehler beim Moodboard erstellen viele machen – und wie du sie vermeidest.

Künstlerische Collage mit Polaroid-Bildern, Farbfeldern, Magazinausschnitten und Notizbuch, sanfte Pastellpalette in Lila, Mint und Rosa.

Häufige Fehler beim Moodboard erstellen – und wie du sie vermeidest

Moodboards sind eine wunderbare Möglichkeit, Klarheit und Inspiration zu sammeln. Doch wie bei vielen kreativen Projekten gibt es typische Stolperfallen, die schnell dafür sorgen, dass dein Board eher chaotisch wirkt als motivierend. Hier findest du die häufigsten Fehler – und was du stattdessen tun kannst.


Fehler 1: Zu viele Bilder und zu wenig Fokus

Viele sammeln erst einmal alles, was schön aussieht – und am Ende wirkt das Moodboard überladen. Die eigentliche Stimmung geht verloren.

👉 Besser: Beschränke dich auf wenige, starke Bilder, die ein klares Gefühl transportieren. Lieber 10 Bilder, die dich wirklich berühren, als 50, die beliebig wirken.


Fehler 2: Kein klares Thema

Ohne ein übergeordnetes Thema wird dein Moodboard schnell ein Sammelsurium. Mal landet ein Bild vom Strand, mal eins von Business-Outfits – und am Ende passt nichts zusammen.

👉 Besser: Überlege dir vorab, was dein Moodboard ausdrücken soll: Ruhe? Kreativität? Ein konkretes Projekt? Dieses Thema ist dein roter Faden.


Fehler 3: Moodboard verstecken

Viele basteln mit Liebe ein Moodboard – und verstauen es dann im Schrank. Damit verliert es seine Wirkung.

👉 Besser: Hänge dein Moodboard sichtbar auf. Ein schöner Posterrahmen A4* macht es nicht nur dekorativ, sondern erinnert dich täglich an deine Vision. Alternativ kannst du es digital als Handy- oder Laptop-Hintergrund nutzen.


Fehler 4: Zu perfektionistisch sein

Ein Moodboard ist kein Design-Projekt, das bewertet wird. Es muss nicht symmetrisch oder makellos sein. Manche blockieren sich selbst, weil sie zu sehr auf Perfektion achten.

👉 Besser: Erlaube dir, frei zu gestalten. Dein Moodboard soll eine Stimmung einfangen – nicht bei Pinterest um Likes kämpfen.


Fehler 5: Keine Aktualisierung

Ein Moodboard ist ein Abbild deiner aktuellen Vision. Doch viele lassen ihr Moodboard jahrelang unverändert, auch wenn sich Wünsche längst verändert haben.

👉 Besser: Überprüfe regelmäßig, ob dein Moodboard noch zu dir passt. Du darfst Bilder austauschen, Neues hinzufügen oder sogar ein ganz neues Board beginnen.


Fehler 6: Nur „schöne“ Bilder wählen

Es ist verlockend, Hochglanzbilder aus Magazinen zu nutzen. Aber manchmal sagt ein persönliches Foto, eine handgeschriebene Notiz oder ein kleines Andenken viel mehr über deine Vision aus.

👉 Besser: Kombiniere Hochglanz mit Persönlichem. Dein Moodboard soll DEIN Leben widerspiegeln, nicht nur perfekte Instagram-Ästhetik.

Welchen dieser Fehler würdest du am ehesten machen –
zu viele Bilder, zu perfektionistisch sein oder dein Moodboard später im Schrank verstecken?

Fazit: Dein Moodboard als Spiegel deiner Vision

Ein Moodboard zu erstellen ist viel mehr als ein Bastelprojekt. Es ist ein Werkzeug, das deine Gedanken ordnet, deine Träume sichtbar macht und dir jeden Tag Motivation schenkt. Mit ein paar Bildern, Farben und Worten verwandelst du Chaos im Kopf in Klarheit auf Papier – oder digital auf deinem Bildschirm.

Du hast in dieser Moodboard erstellen Anleitung gelernt:

  • Warum ein Moodboard so wirkungsvoll ist.

  • Welche Materialien du brauchst – von Schere* und Kleber* bis hin zu digitalen Tools wie Canva oder Pinterest.

  • Wie du Schritt für Schritt ein Moodboard gestaltest, das wirklich deine Stimmung und Ziele widerspiegelt.

  • Warum die Kombination mit Journaling dein Moodboard noch wertvoller macht.

  • Welche Moodboard Beispiele dich inspirieren können – ob für Selfcare, Familie, Wohnen, Business oder Visionen.

  • Und natürlich, welche typischen Fehler du vermeiden solltest.

Am Ende geht es nicht darum, das „perfekte“ Moodboard zu gestalten. Es geht darum, etwas zu erschaffen, das dich inspiriert, dich erinnert und dir immer wieder zeigt: Das bin ich. Das will ich. Das fühlt sich gut an.


Dein nächster Schritt

Wenn du direkt loslegen willst: Ich habe dir ein Printable „Moodboard & DIY-Vorlage vorbereitet, das du dir für 0 € sichern kannst. Damit hast du sofort eine Grundlage, auf der du deine Bilder, Farben und Worte anordnen kannst – ohne lange nach Papier oder Vorlagen zu suchen.

👉 [Hier geht’s zu deinem Moodboard & DIY-Printable]


Mein Tipp zum Abschluss

Mach dein Moodboard nicht zu einem Projekt, das in der Schublade verschwindet. Hänge es sichtbar auf, rahme es ein* oder nutze es als Journal-Seite. So wird es zu einem lebendigen Teil deines Alltags und nicht nur zu einem kreativen Nachmittag.


Affiliate-Hinweis

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